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Periscope: Update setzt Spam-Streams ein Ende

Mit einem Update macht Periscope dem Spam ein Ende.
Mit einem Update macht Periscope dem Spam ein Ende. (©Periscope 2015)

Mit einem Update hat Twitter den Spam-Streams in der App Periscope einen Riegel vorgeschoben. Nutzer sollen nach dem Start nur noch Livestreams der eigenen Freunde angezeigt bekommen. Auch die Kommentarfunktion für Fremde kann nun auf Wunsch blockiert werden.

Mit einem Update möchte Twitter die neue Livestreaming-App Periscope für Nutzer übersichtlicher gestalten. Die Aktualisierung soll verhindern, dass nach dem Aufrufen des Programms direkt unzählige Livestreams aus aller Welt auf dem Homescreen des Nutzers erscheinen. Stattdessen sollen dort nur noch Streams angezeigt werden, die von den eigenen Freunden stammen. Zusätzlich ermöglicht es das Update, die Kommentarfunktion unter den eigenen Streams nur für die Personen freizuschalten, denen man selbst folgt.

Mit den neuen Funktionen möchte Twitter vor allem das Spam-Problem in den Griff bekommen, dass sich bereits wenige Tage nach dem Start der Periscope-App für iOS-Geräte abzeichnete. Da jeder Nutzer automatisch Videostreams aus aller Welt angezeigt bekam, und diese auch ohne Einschränkung kommentieren konnte, hatten sich innerhalb kürzester Zeit jede Menge Spam-Kommentare angesammelt.

Großer Ansturm auf die neue App

Die Livestreaming-App Periscope ist erst seit Ende März für iOS-Geräte verfügbar und gehört aktuell zu den populärsten Anwendungen für iPhone und iPad. Sie ermöglicht es den Nutzern, ohne großen Aufwand einen eigenen Livestream, der mit der Smartphone-Kamera gefilmt wird, ins Netz zu stellen und diesen mit Freunden und Bekannten zu teilen. Der große Ansturm auf die App in den ersten Tagen hatte dafür gesorgt, dass auch deren Schwächen recht schnell sichtbar wurden. Immerhin konnte Twitter das Update relativ schnell nachliefern. Eine Android-Version der App soll in Kürze erscheinen.

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