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Pixel 4: Google startet "Gesichter-Sammelaktion" in US-Städten

In Vorbereitung auf den Launch des Pixel 4 sammelt Google offenbar gerade Daten für die Verbesserung der Gesichtserkennung.

Google-Mitarbeiter laufen derzeit durch US-Städte und kaufen Passanten die Nutzungsrechte an ihren Gesichtern ab. Das Ziel ist offenbar, die Identifizierung zu optimieren. Wer zustimmt, bekommt im Gegenzug fünf US-Dollar.

Wenige Monate vor der Premiere des Pixel 4 feilt Googles Entwicklerteam offenbar noch an der Gesichtserkennungstechnik des neuen Geräts. ZDNet berichtet davon, dass in mehreren Städten in den USA Passanten angesprochen und um ihr Gesicht gebeten werden. Wer einwilligt, bekommt ein Smartphone in die Hand gedrückt und muss sein Gesicht fünf Minuten vor dem Bildschirm hin- und herbewegen. Ob es sich bei dem Gerät um das noch geheime Pixel 4 handelt, ist nicht bekannt.

Nach dem 5-minütigen Intermezzo müssen die Teilnehmer eine Verzichtserklärung unterschreiben, in der sie das Nutzungsrecht an ihrem Gesicht an Google abtreten. Im Gegenzug erhalten sie einen 5-Dollar-Gutschein für Amazon oder Starbucks. ZDNet zufolge sind zahlreiche Google-Teams in diversen US-Städten mit diesem Angebot unterwegs.

Pixel 4 kommt ohne Fingerabdrucksensor

Am Wochenende waren weitere Bilder und Informationen zum Pixel 4 an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach sollen sich im oberen Rand an der Vorderseite des Smartphones Face-ID-ähnliche Sensoren befinden. Dass das Pixel 4 ohne Fingerabdruckscanner kommt, gilt als wahrscheinlich. Google hat in der Vergangenheit bereits eigene Bilder des neuen Smartphones gezeigt, auf denen der rückseitige Sensor fehlt.

Gut möglich also, dass die "Gesichter-Sammelaktion" der Google-Teams zur Verbesserung der Face-ID-ähnlichen Technik im Pixel 4 beitragen soll. Mit der analogen Suche nach Gesichtern hat sich der Suchmaschinenriese allerdings für einen ungewöhnlichen Weg entschieden, dies zu tun.

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