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Pixel 4 XL: Google-Smartphone scheitert im Härtetest

Das ist schon lange nicht mehr bei einem High-End-Smartphone passiert: Das Google Pixel 4 hat den Biegetest eines YouTubers nicht überstanden. Schuld ist offenbar der Kunststoffeinsatz im Metallrahmen.

Knacks hat's gemacht und das Pixel 4 XL war kaputt. Smartphone-Folterknecht JerryRigEverything zeigt sich auf YouTube überrascht vom gescheiterten Biegetest. Das letzte Top-Gerät, das dem Druck seiner Finger nicht stand hielt, war das Galaxy Fold.

Dass Samsungs erstes faltbares Smartphone die Härteprüfung nicht übersteht, war jedoch wenig überraschend. Schließlich besitzt das über 2.000 Euro teure Smartphone einen ungewöhnlichen Klappmechanismus, der niemals so stabil sein kann, wie ein Gerät, das nur aus einem Stück besteht. Interessanterweise haben Galaxy Fold und Pixel 4 XL dem YouTuber zufolge dennoch einen gemeinsamen Schwachpunkt.

Der Kunststoffeinsatz für die Antenne ist das Problem

Im Video bricht das Pixel 4 XL an vier Stellen ... Und zwar überall da, wo sich ein Kunststoffeinsatz im Rahmen des Smartphones befindet. Dieser sorgt bei Geräten aus Metall dafür, dass das Funksignal der Antenne besser gesendet und empfangen werden kann. Beim neuen Google-Phone ist der Kunststoff von außen nicht zu erkennen, da der Metallrahmen des Pixels mit einem dicken Mantel aus Farbe verkleidet ist.

Der YouTuber kommt zu dem Schluss, dass Google offenbar nur über die optische Verbesserung der Antennenkonstruktion nachgedacht und es versäumt hat, für Stabilität zu sorgen. Immerhin: Der Bildschirm des Pixel 4 XL funktioniert auch noch mit gebrochenem Rahmen. JerryRigEverything ist dennoch enttäuscht von den vier eindeutigen Brüchen im Gehäuse: "Googles High-End-Smartphone kostet mehr, aber kann weniger als das iPhone 11. Das tut schon ein bisschen weh."

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