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Preis nach oben: Darum ist das iPhone 6s plötzlich teurer

Der Preis des iPhone 6s ist in Deutschland plötzlich gestiegen.
Der Preis des iPhone 6s ist in Deutschland plötzlich gestiegen. (©YouTube/PhoneBuff 2015)

Apple-Fans, die mit ihrem Weihnachtsgeld erst im neuen Jahr ein iPhone 6s kaufen wollten, dürften sich am 1. Januar verwundert die Augen gerieben haben. Der Preis des Smartphones war quasi über Nacht um rund sechs Euro gestiegen.

Der Preis des iPhone 6s und des iPhone 6s Plus ist in Deutschland mit dem 1. Januar 2016 um knapp sechs Euro gestiegen. Während die beiden Smartphones im Online-Shop von Apple am 31. Dezember noch 739 Euro beziehungsweise 849 Euro in der 16-GB-Variante kosteten, sind es nun die seltsam unrunden Summen 744,95 Euro und 854,96 Euro.

Auch die Preise anderer Apple-Geräte sind gestiegen

Die Preissteigerung betrifft alle Varianten des iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Auch andere Apple-Geräte wie das iPad Air 2, das iPhone 5s oder das iPad Pro sind nun teurer. Bei anderen Produkten wie der Apple Watch oder dem Apple TV sind die Preise hingegen gleich geblieben.

Doch was ist nun der Grund für die plötzliche Preissteigerung? Während iTopnews über einen technischen Fehler spekulierte, ist die Erklärung wohl viel naheliegender. Laut MacRumors hat Apple mit dem 1. Januar 2016 schlichtweg eine Vereinbarung mit dem deutschen Hightech-Branchenverband Bitkom und der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) aus dem Dezember 2015 umgesetzt. Laut der neuen Urheberabgabe für Smartphones und Tablets zahlen Hersteller und Importeure 6,25 Euro pro Smartphone und 8,75 Euro pro Computer. Für Bitkom-Mitglieder wie Apple gelten reduzierte Sätze in Höhe von 5 Euro für Mobiltelefone und 7 Euro für Tablets. Der iPhone-Konzern hat diese Urheberabgabe also einfach als Preissteigerung an den Kunden weitergegeben.

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