Preis-Studie: So viel teurer sind Smartphones 2017 geworden

Das iPhone X ist das teuerste Apple-Smartphone aller Zeiten.
Das iPhone X ist das teuerste Apple-Smartphone aller Zeiten. (©YouTube/UrAvgConsumer 2017)
Gregor Rumpf Würde sich auch in 10 Jahren noch das iPhone SE kaufen, weil große Smartphones nerven.

Es ist nicht nur ein vages Gefühl: Smartphones sind im Jahr 2017 tatsächlich deutlich teurer geworden. Wie sehr iPhone X, Galaxy Note 8 und Co. den Handy-Preis in die Höhe getrieben haben, beweist nun eine neue Studie.

Die durchschnittlichen weltweiten Verkaufspreise für Smartphones sind im vierten Quartal 2017 um satte zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das ergab eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Nachfrage nach neuen Handys ist unterdessen global nur um gerade einmal ein Prozent gestiegen.

iPhone X, Note 8 und Co. treiben den Preis nach oben

Für viele Smartphone-Käufer dürfte dies keine große Überraschung sein – schließlich wurde die Preis-Marke von 1000 Euro im Jahr 2017 gleich von mehreren Geräten wie dem iPhone X oder dem Galaxy Note 8 angekratzt oder sogar geknackt. Auch andere Handys wie etwa das LG V30 haben sich dieser Grenze inzwischen bedenklich angenähert. Selbst einstmals eher günstige Marken wie Huawei haben mittlerweile echte Preismonster im Angebot.

Laut GfK-Studie lag der durchschnittliche globale Verkaufspreis eines Smartphones Ende 2017 bei 363 Dollar. Das Kuriose: In Westeuropa sei die Nachfrage nach neuen Handys im vierten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr sogar um drei  Prozent gesunken. Trotz dieses Rückgangs bei den Stückzahlen stieg der Umsatz um 17 Prozent. Laut den Marktforschern sind der Grund dafür Smartphones mit größeren und randlosen Displays, die natürlich auch teurer ausfallen.

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