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Probleme mit Stromzufuhr: GoPro ruft Karma-Drohne zurück

GoPro ruft die Karma-Drohne wegen Problemen mit der Stromversorgung zurück.
GoPro ruft die Karma-Drohne wegen Problemen mit der Stromversorgung zurück. (©TURN ON 2016)

Nur wenige Tage nach dem Release muss GoPro seine Karma-Drohne auch schon wieder zurückrufen. Schuld sind offenbar Probleme bei der Stromzufuhr des Quadcopters. Für den Hersteller ist das jedoch nur eines von derzeit vielen Problemen.

Die Karma-Drohne scheint dem Hersteller GoPro bislang kein gutes Karma zu bescheren. Nachdem der Release des Fluggeräts zunächst mehrfach verschoben werden musste, kommt es jetzt zu einem Rückruf. Grund sind offenbar Probleme bei der Stromzufuhr, die bei einigen wenigen Drohnen aufgetreten waren. Nun werden alle bislang verkauften Karma-Quadcopter zurückgerufen, wie der Hersteller in einer Pressemitteilung bekannt gab.

2500 Drohnen sind vom Rückruf betroffen

Die Karma war erst am 23. Oktober in den Verkauf gestartet. Seither hatte der Hersteller schätzungsweise 2500 Drohnen verkauft, die nun allesamt in den Rückruf gehen. Ersatzdrohnen soll es für die Käufer allerdings nicht geben. Vielmehr plant GoPro, die Drohnen nach einer gründlichen Überprüfung wieder an die Kunden zurückzusenden. In die Kamera-Halterung der GoPro Karma lassen sich entweder die neue GoPro Hero 5 Black, die Hero Session 5 oder die Hero 4 montieren. Die Kamera ist weit vorne positioniert, so soll auch während schneller Flugsequenzen ausgeschlossen werden, dass Teile der Drohne im Video sichtbar sind.

Für den Action-Cam-Hersteller kommt der Rückruf zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Erst Ende Oktober hatte der Hersteller seinen aktuellen Geschäftsbericht vorgestellt und musste dabei bereits zum wiederholten Male starke Umsatzeinbußen eingestehen. Grund ist das schwächelnde Geschäft mit den Action-Cams, das unter einer zunehmenden Marktsättigung und an immer stärkerer Konkurrenz aus China leidet.

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