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Produktion von iPhone 6s & Co. wird weiter nach unten gedreht

Apple hat mit sinkenden iPhone-Umsätzen zu kämpfen.
Apple hat mit sinkenden iPhone-Umsätzen zu kämpfen. (©YouTube/Apple 2015)

Die stagnierenden Verkaufszahlen bei iPhone 6s und Co. im ersten Quartal 2016 waren wohl keine einmalige Sache. Auch für das zweite Quartal hat das Unternehmen weniger Produktionskapazitäten bestellt.

Apple wird anscheinend auch im Zeitraum April bis Juni an der reduzierten Produktion seiner iPhones festhalten. Das berichtet die japanische Webseite Nikkei am Freitag unter Berufung auf Apple-Zulieferer. Besonders die schleppenden Verkaufszahlen des iPhone 6s und iPhone 6s Plus seien für diesen Schritt verantwortlich. Bereits für den Zeitraum Januar bis März hatte das Unternehmen die Produktionszahlen um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgedreht. Zudem verkündete Apple erstmals, dass es einen Umsatzrückgang geben könnte. Diese Entwicklung könnte vor allem Apple-Zulieferern wie  Japan Display, Sharp, Toshiba und Sony zu schaffen machen. Diese Unternehmen müssen nun womöglich ihre Gewinnerwartungen anpassen.

iPhone SE noch kein Verkaufserfolg

Auch das neue iPhone SE zeigte sich zuletzt noch nicht als der erhoffte Verkaufserfolg. Die Produktion des 4-Zoll-Smartphones werde Apple laut dem Bericht daher nicht zum Ausgleich hochfahren. Wie GSMArena anmerkt, dürfte allerdings auch diese Entwicklung so schnell nichts am Status von Apple als profitabelster Smartphone-Hersteller ändern. So steht das iPhone 7 schon fast in den Startlöchern und mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent an den weltweiten Smartphone-Profiten ist Apple wohl noch weit von den roten Zahlen entfernt. Apple selbst wird Ende April seine neuesten Quartalszahlen vorlegen.

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