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Project Glasswing: Adobe stellt Mixed-Reality-Display vor

Adobe hat ein neues Arbeitswerkzeug für Designer vorgestellt, das Bildbearbeitung mit echten physischen Objekten kombiniert. Für das sogenannte "Project Glasswing" wird nicht einmal ein Smartphone oder eine VR-Brille benötigt.

Das Gerät, das wohl am besten als "Mixed-Reality-Schaukasten" bezeichnet werden kann, wurde von Adobe in einem Blogeintrag und einem Teaser-Video vorgestellt. Bei Project Glasswing können echte Objekte wie etwa Schuhe oder Smartwatches hinter ein Display gestellt werden, um die erfassten Bilder dann auf dem Display mit Programmen wie Photoshop, Illustrator oder After Effects weiter zu bearbeiten.

Transparenz des Displays kann pixelgenau angepasst werden

Die genaue Technik hinter Project Glasswing erklärt Adobe leider nicht. Nur so viel scheint klar: Verwendet wird ein transparentes Touch-Display, das Inhalte wie etwa eine Benutzeroberfläche darstellen kann, zugleich aber so durchsichtig ist, dass der Nutzer das Objekt noch gut erkennen kann. Nach Angaben des Unternehmens soll sich die Helligkeit und Transparenz jeden Bildschirmpixels individuell anpassen lassen. Das Gerät kann also sowohl als normaler Monitor als auch als transparentes "Fenster" benutzt werden.

Laut Adobe könnte Glasswing etwa bei Schaufenstern von Geschäften oder in Museen zum Einsatz kommen, um dort Objekte mit zusätzlichen Informationen oder Grafiken zu überlagern.

Auf der Grafiker-Konferenz Siggraph, die derzeit in Los Angeles stattfindet, will Adobe mehr über das interessante Mixed-Reality-Projekt verraten und auch ein Demo-Gerät vorführen.

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