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Raspberry Pi 4 offiziell enthüllt: Das kann der neue Einplatinen-PC

Der Raspberry Pi 4 wurde nun präsentiert und veröffentlicht. Der Mini-Rechner hat richtig was auf dem Kasten bzw. auf der Platine. Die Raspberry Pi Foundation hat dem Computer für Bastler nämlich ein paar leistungsstarke neue Komponenten spendiert.

Seit Jahren mussten Bastler mit einem Arbeitsspeicher von 512 Megabyte oder einem Gigabyte auskommen. Nun gibt es erstmals auch Modelle, die über zwei bzw. vier Gigabyte RAM verfügen. Das Basismodell des Raspberry Pi 4 kommt weiterhin mit einem Gigabyte. Neben der Speicherkapazität hat sich aber auch die Transfergeschwindigkeit deutlich erhöht, denn statt LPDDR2- kommt nun der schnellere LPDDR4-RAM zum Einsatz, wie TechCrunch berichtet.

Verjüngungskur für die Himbeer-Platine

Aber nicht nur der Arbeitsspeicher wurde gegen ein schnelleres Modell ausgetauscht, nahezu alle Komponenten haben ein kleines Upgrade spendiert bekommen. Das Herz der Platine ist jetzt ein ARM-Cortex-A72, der über vier Rechenkerne mit 1,5 GHz verfügt. Dieser unterstützt beispielsweise Videodekodierung im H.265-Format.

Und auch bei den Anschlüssen hat sich einiges getan: Eine der größten Änderungen ist die Unterstützung für echtes Gigabit Ethernet. Vorherige Modelle mussten noch mit Ethernet über USB 2.0 auskommen. Außerdem gibt es erstmals zwei USB-3.0-Ports zusätzlich zu zwei weiteren USB-2.0-Anschlüssen. Und auch Bluetooth hat ein kleines Update bekommen. Ab sofort wird Bluetooth 5.0 anstatt 4.2 unterstützt.

Die letzte große Hardware-Änderung ist der Wegfall des Standard-HDMI-Ports. An seine Stelle treten zwei micro-HDMI-Ports, an die sich zwei 4K-Displays mit 60 Hz anschließen lassen sollen,

Die Standard-Variante des Rasberry Pi 4 ist für 37,50 Euro ab sofort erhältlich. Die Modelle mit 2 und 4 GB Arbeitsspeicher schlagen mit 48,50 bzw. 59,00 Euro zu Buche.

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