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Razer Project Linda ist Smartphone und Laptop in einem

Mit seinem Konzept Project Linda zeigt Razer, wie das Razer Phone zum waschechten Laptop wird. Das Smartphone selbst dient dabei gleichzeitig als Prozessor und Touchpad.

Seit November 2017 bietet der Gaming-Hardware-Spezialist Razer sein erstes Smartphone an. Das Razer Phone richtet sich wie die restlichen Produkte des Herstellers vor allem an passionierte Gamer und soll diesen dank einem 120-Hz-Bildschirm auch unterwegs eine perfekte Gaming-Erfahrung bieten. Mit seinem neuesten Konzept stellt der Hersteller im Rahmen der CES 2018 allerdings noch eine weitere Funktion vor, die das Razer Phone in Zukunft übernehmen könnte: Nämlich die eines Touchpads für einen waschechten Laptop.

Das Razer Phone wird zum Android-Laptop

Das ganze Konzept hört auf den Namen Project Linda und ist ziemlich außergewöhnlich. Es besteht nämlich aus einem 13,3-Zoll-Laptop, der an Stelle eines Touchpads eine große Öffnung hat. In diese lässt sich das Razer Phone einsetzen, das anschließend die Funktion des Touchpads übernimmt. Doch das ist längst nicht alles: Das Razer Phone ist nämlich in diesem Szenario weit mehr als nur das Touchpad – es ist der Kern des Laptops.

Das Project-Linda-Notebook verfügt nämlich nicht über einen eigenen Prozessor oder eine Grafikkarte und auch nicht über ein Betriebssystem. All dies bringt das Razer Phone mit und was am Ende auf dem 13,3-Zoll-Display der Maschine zu sehen ist, ist nichts anderes als eine skalierte Version des Smartphone-Interfaces. Ähnlich wie bei Samsung DeX mutiert das Smartphone so zum PC und die gesamte Nutzeroberfläche wird automatisch an die Desktop-Ansicht angepasst.

Laptop-Funktion ist vor allem für Office-Anwendungen interessant

Praktisch ist das Ganze vor allem für Office-Anwendungen, die man vom Smartphone aus erledigen möchte, denn mit dem Linda-Notebook stünden dafür Tastatur, Touchpad und Monitor bereit. Alle Apps kämen direkt vom Smartphone. Zusätzlich bietet der Laptop eine eingebaute Festplatte von 200 GB, auf der sich Dokumente, Fotos oder Filme speichern lassen. Außerdem verfügt die Laptop-Basis über einen eigenen Akku, der das eingesetzte Smartphone auflädt. Anschlüsse für USB-A, USB-C und Kopfhörer sind zusätzlich vorhanden.

Noch ist nicht ganz klar, ob Razer mit Project Linda eher Gamer ansprechen möchte oder Nutzer, die unterwegs gerne eine mobile Workstation dabeihaben. Erfahren werden wir es wohl erst, wenn Project Linda jemals zu einem fertigen Produkt wird. Bislang handelt es sich, wie schon erwähnt, nämlich nur um ein Konzept.

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