News

#RipVine: Twitter stellt Video-App Vine ein

Verschwindet bald vom Screen: Die Video-App Vine.
Verschwindet bald vom Screen: Die Video-App Vine. (©TURN ON 2015)

Twitter formiert sich neu: Der Kurznachrichtendienst streicht nicht nur radikal Stellen, sondern stellt auch die populäre Video-App Vine ein. Der Zugriff auf Videos ist weiterhin möglich. Fraglich bleibt nur, wie lange.

"Bitte nicht vinen", titelt SPON. Twitter hat in einer Mitteilung das Aus für Vine angekündigt. Erst 2012 hat der defizitäre Zwitscher-Dienst die App übernommen, jetzt kommt das überraschende Ende. User können in Vine bis zu sechs Sekunden lange Clips aufnehmen und diese mit der Community teilen. Die sogenannten Loops haben eine beträchtliche Popularität erreicht und sollen weiterhin erreichbar sein – zumindest vorerst.

Aus für Vine in den kommenden Monaten

In den kommenden Monaten werde die App eingestellt. Bis dahin bleiben Webseite und App unangetastet. Sämtliche Änderungen am Dienst werde Twitter zeitgerecht kommunizieren. Warum Twitter genau Vine zu Grabe trägt, teilte der Konzern nicht mit. Allerdings konzentriert sich Twitter in puncto Videos eher auf sein Livestreaming-Angebot Periscope. Offenbar sieht das Unternehmen hier mehr Potenzial für die Zukunft.

Erst kürzlich verkündete Twitter den Abbau von neun Prozent aller Stellen weltweit. Der Umbau soll den Kurznachrichtendienst 2017 in Richtung Rentabilität führen. Gewinn machte Twitter in seiner Firmengeschichte nämlich noch nie. Unterdessen hat sich im Netz der Hashtag #RipVine etabliert. Hier bekunden Fans der App ihre Trauer. Noch können Fans spannende Kurzgeschichten mithilfe von Vine erzählen, doch schon bald wird der Dienst nur noch Geschichte sein.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben