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Samsung: AMD-Grafikchip für 2021-Handys mit Top-Leistung

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Der Nachfolger des Galaxy S20 Ultra (im Bild) dürfte einen starken AMD-Grafikchip erhalten.

Ein erster Benchmarktest zeigt angeblich die Leistung auf, die geplante AMD-Grafikchips für künftige Samsung-Flaggschiffe haben sollen. Die Grafikleistung ist demnach viel höher als die des aktuellen High-End-Chips Qualcomm Snapdragon 865.

Samsung arbeitet offiziell mit dem Prozessor- und Grafikkartenhersteller AMD an Radeon-Grafikchips für Smartphones. Soviel ist schon lange bekannt, doch bislang gab es noch keine Hinweise auf die Früchte dieser Zusammenarbeit. Das ändert sich nun angeblich mit einem GFXBench-Ergebnis, wie BGR mit Bezug auf den Twitter-Nutzer Kaz9837 schreibt. Diesem zufolge soll der Benchmark die Leistung einer frühen Version der AMD-Grafikeinheit zeigen.

AMD-Grafikchip viel stärker als Snapdragon 865

Der AMD-Chip erzielte folgende Ergebnisse in Bildern pro Sekunde (FPS):

  • Manhattan offscreen: 181,8 FPS
  • Aztech Normal: 138,25 FPS
  • Aztech High: 58 FPS

Die Adreno-650-Grafikeinheit im aktuellen Flaggschiff-Chip Snapdragon 865 schaffte in denselben GFXBench-Tests hingegen:

  • Manhattan offscreen: 123 FPS
  • Aztech Normal: 53 FPS
  • Aztech High: 20 FPS

Die Grafikeinheit von AMD bietet also eine dramatisch höhere Leistung als der Adreno-Chip im Snapdragon 865. Voraussichtlich wird Samsung die AMD-Grafik mit einem hauseigenen Exynos-Prozessor kombinieren. Zur Prozessorleistung gibt es noch keine Informationen.

Erstes Smartphone mit AMD-Chip im Jahr 2021

Dem Twitter-Nutzer Kaz9837 zufolge arbeiten Samsung und AMD aktuell an einer Optimierung des Grafikchips. Der Energieverbrauch und die Leistung sollen verbessert werden und im Jahr 2021 stehen die ersten Smartphones mit der AMD-Grafik an.

Dann wird es wahrscheinlich auch einen neuen Konkurrenten von Qualcomm geben – ist den Benchmarkergebnissen zu glauben, dürften Samsung und AMD aber sehr gute Chancen gegen diesen haben. Der Leistungssprung fällt schließlich deutlich höher aus als der zwischen zwei Snapdragon-Generationen, der gewöhnlich zwischen 10 und 20 Prozent liegt. Jedenfalls beurteilt an den bisherigen Chips.

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