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Samsung arbeitet an neuer Entsperrmethode mit Handlinien

Samsung-Smartphones sollen in Zukunft Passwörter in Handlinien speichern können.
Samsung-Smartphones sollen in Zukunft Passwörter in Handlinien speichern können. (©Samsung 2017)

Samsung-Smartphones sollen in Zukunft unsere Handlinien lesen können. Dort könnten sie Passwörter und andere Zugangsdaten speichern. Ob die Technik ihren Weg in das Galaxy S9 findet, ist allerdings noch unklar.

Wenn es um neue Methoden geht, ein Smartphone zu entsperren, zeigen sich die Hersteller derzeit besonders erfinderisch. Nach Face ID im iPhone X arbeitet Samsung nun an einem Verfahren, bei dem das Smartphone die Handlinien des Nutzers lesen und erkennen kann. Die Technik könnte verwendet werden, um Passwörter und Zugangsdaten zu speichern, wie CNet berichtet.

Handlinien als unknackbarer Speicher für Passwörter

Ein jetzt aufgetauchtes Patent von Samsung zeigt, wie ein Nutzer seine Handfläche mit der Hauptkamera eines Smartphones scannt. Auf dem Display erscheinen anschließend nicht nur die Handlinien, sondern auch einzelne Buchstaben, die direkt mit den Linien verschmelzen. Auf diese Weise soll eine Software die einzigartigen Handlinien jedes Nutzers verwenden, um darin Passwörter zu verbergen. Die genaue Anordnung der Linien und die darin versteckten Passwörter kennt nur das Smartphone selbst, weshalb es für Außenstehende extrem schwierig wäre, diesen Mechanismus zu hacken.

Keine alltägliche Entsperrtechnik für Smartphones

Zum wirklichen Entsperren eines Smartphones im Alltag eignet sich diese Technik wohl eher nicht: Wer will schließlich erst seine Hand fotografieren, bevor er auf sein Gerät zugreifen kann? Für das sichere Abspeichern von Passwörtern und Zugangsdaten könnte das Ganze jedoch bestens funktionieren und so manche Gedächtnisstütze ersetzen. Nutzer hätten ihre Passwörter auf diese Weise immer dabei, aber niemand könnte sie so ohne Weiteres stehlen.

Unklar ist allerdings noch, ob dieses Verfahren in der Praxis wirklich zuverlässig funktioniert und ob es bald seinen Weg in die Galaxy-Smartphones von Samsung finden wird. Falls ja, dann wäre wohl das Samsung Galaxy S9 das erste Gerät, das für die Implementierung einer solchen Technik infrage käme.

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