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Samsung Galaxy Note 7: Problembehebung durch Akkubegrenzung

Durch das Update wird die Akkukapazität des Samsung Galaxy Note 7 limitiert.
Durch das Update wird die Akkukapazität des Samsung Galaxy Note 7 limitiert. (©YouTube/Samsung Mobile 2016)

Das Samsung Galaxy Note 7 sorgt seit Kurzem für Schlagzeilen aufgrund des mit Fehlern behafteten Akkus. Um weitere Schäden durch einen Kurzschluss zu verhindern, soll ein anstehendes Update die Aufladekapazität der Batterie limitieren.

Nach der Installation der Aktualisierung soll der Ladevorgang automatisch beendet werden, wenn der Akku zu 60 Prozent aufgeladen ist, wie Android Authority berichtet. Auf diese Weise sollen Zwischenfälle wie explodierende oder brennende Akkus verhindert werden. Laut der Meldung veröffentlichte Samsung eine Anzeige in der Zeitung, die das Update ankündigt. Die Aktualisierung soll ab dem 20. September erhältlich sein, ob sie auch für Europa und andere Märkte geplant ist, ist nicht bekannt.

Update soll Nutzer darauf hinweisen, ihr Gerät auszutauschen

Das Update wendet sich primär an die Nutzer, die ihre Geräte noch nicht zurückgesendet haben. Samsung leitete eine Rückrufaktion seines Galaxy Note 7 ein, nachdem beim Aufladen des Geräts einige Exemplare in Flammen aufgingen oder sich zumindest extrem erhitzten. Abgesehen von dem praktischen Nutzen soll das Update die Nutzer darauf hinweisen, ihr Phablet beim Hersteller gegen ein neues Gerät einzutauschen. Die Austauschgeräte sollen ab dem 19. September ausgeliefert werden.

Warum der Fehler überhaupt auftritt, ist noch nicht bekannt. Laut Bloomberg kommt es durch einen Produktionsfehler dazu, dass Druck auf Platten innerhalb der Batterie ausgeübt würde. Dies wiederum bringe negative und positive Pole zusammen, was zur Überhitzung führe. Ein offizielles Statement von Samsung steht jedoch noch aus.

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