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Samsung Galaxy S7: 8 GB interner Speicher von Anfang an weg

Beim Galaxy S7 ist recht viel interner Speicher anfangs schon belegt.
Beim Galaxy S7 ist recht viel interner Speicher anfangs schon belegt. (©Samsung Indonesia 2016)

Wie gut, dass das Samsung Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge wieder einen microSD-Slot besitzen. Das Betriebssystem, die Benutzeroberfläche sowie vorinstallierte Apps belegen nämlich vom Start weg knapp 8 GB internen Speicher. Bei der 32-GB-Version des Android-Smartphones ist das immerhin fast ein Viertel.

Samsung stand schon in der Vergangenheit des Öfteren dafür in der Kritik, seine Galaxy-Smartphones mit massig Bloatware auf den Markt zu bringen. Diesen Vorwurf muss sich der südkoreanische Hersteller bei seinen aktuellen Flaggschiff-Modellen Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge nun erneut anhören. Ohne das Smartphone für persönliche Zwecke eingerichtet zu haben, sind bereits rund 8 GB des internen Speichers belegt, berichtet Droid Life. Dasselbe mussten wir im Hands-On vorab der Galaxy S7-Enthüllung auf dem MWC feststellen: Beim angetesteten Vorserienmodell beanspruchten Android 6.0.1 Marshmallow, TouchWiz-Oberfläche, System- und Partner-Apps bereits 7,66 GB Speicherplatz. Kommen dann noch Anwendungen der Mobilfunkprovider hinzu, ist schnell ein Viertel der 32 GB weg.

Apps lassen sich auf die microSD-Karte auslagern

Immerhin bringen die aktuellen Modelle im Gegensatz zu Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge wieder einen microSD-Slot mit. Smartphone-Besitzer können den Speicherplatz demzufolge um bis zu 200 GB erweitern. Auch besteht weiterhin die Möglichkeit, Apps vom internen Speicher auf die SD-Karte zu verschieben. Das funktioniert nur bei System-Apps nicht. Auf diese Weise sollten die Smartphones allerdings genügend Speicherplatz für jeden Nutzer bereitstellen.

Galaxy S7 fehlt wichtiges Android-6-Feature

Schade ist jedoch, dass Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge ein praktisches Feature von Android 6.0 Marshmallow nicht unterstützen. So wird Samsung es Galaxy-Besitzern nicht gestatten, microSD-Karten zum internen Speicher des Smartphones hinzuzufügen, den externen mit dem internen Speicher also quasi zu einer Partition zu verschmelzen. Dadurch würde einfach der interne Speicher erweitert werden und Nutzer müssten Apps und andere Daten nicht mehr manuell auf die SD-Karte auslagern. Samsung sieht jedoch die Gefahr, dass wichtige Daten beim Formatieren der Speicherkarte verloren gehen könnten.

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Auch beim angetesteten Vorserienmodell waren knapp 8 GB Speicher belegt. (©TURN ON 2016)

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