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Samsungs nächstes Galaxy Fold bekommt wohl ein komplett anderes Design

Beim Galaxy Fold wird das Display nach innen gefaltet.
Beim Galaxy Fold wird das Display nach innen gefaltet.

Das nächste faltbare Smartphone von Samsung könnte völlig anders aussehen. Dafür spricht ein jetzt veröffentlichtes Samsung-Patent. Es beschreibt ein Klapphandy-ähnliches Gerät, das sich nach außen falten lässt.

Das Samsung-Patent zeigt ein faltbares Display, das auf zwei Gehäuseteilen angebracht ist. In der Mitte sind sie durch ein Scharnier miteinander verbunden. Das Display wird auf Schienen verschoben, damit es gleichmäßig nach außen gefaltet werden kann. Ist der Bildschirm ausgefaltet, hält ihn eine Verriegelung an Ort und Stelle fest, schreibt Patently Mobile. Samsung könnte sich für den Faltmechanismus aber auf für ein anderes Design entscheiden.

Wird das Galaxy Fold 2 stabiler als der Vorgänger?

Das schon angekündigte Galaxy Fold setzt hingegen auf ein nach innen faltbares Display. Außerdem ist an einer der Außenseiten ein zusätzlicher Bildschirm angebracht. Dieses Design führte zu Problemen, da Staub unter den Schutzfilm auf dem inneren Display eindringen und es beschädigen konnte. Samsung verstärkte inzwischen das Scharnier und vergrößerte den Schutzfilm. Vermutlich wäre ein nach außen faltbares Handy weniger stark von dem Problem betroffen.

Nach dem Huawei-Bann beherrscht Samsung die faltbaren Handys

Generell können faltbare Smartphones aktuell nur mit einem Plastik-OLED-Bildschirm ("P-OLED") realisiert werden. Dieser ist anfällig für Kratzer und muss daher von einem zusätzlichen Schutzfilm bedeckt werden. Das gilt auch für das Huawei Mate X. Dessen Zukunft ist nach dem Huawei-Bann allerdings ungewiss. Vielleicht hat Samsung so die Möglichkeit, den Markt mit seinen eigenen Designs zu dominieren. Ein verbliebener Konkurrent ist das faltbare Motorola Razr V4.

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