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Samsungs OLED-Displays sollen bald auch Sound wiedergeben

Das Galaxy S10 (Renderkonzept) hat vermutlich noch eine klassische Hörmuschel.
Das Galaxy S10 (Renderkonzept) hat vermutlich noch eine klassische Hörmuschel.

Samsung will bei seinen künftigen Smartphones offenbar mit aller Macht eine Notch vermeiden und gleichzeitig ein randloses Display anbieten. Dafür soll nicht nur die Frontkamera in einem Loch unterkommen, auch die Hörmuschel könnte durch eine clevere Technik verschwinden.

Nach Informationen von SamMobile will Samsung auf der CES 2019 ein weiteres Feature seines neuen Infinity-O-Displays präsentieren: den sogenannten "Sound on Display". Für die neue Funktion will Samsung offenbar Töne in Vibrationen des Screens umwandeln, die dann via Knochenschall für den Nutzer hörbar werden. Beim Telefonieren könnte der User somit wie gewohnt das Handy ans Ohr halten, die Stimme des Anrufpartners würde dann aber nicht mehr aus der Hörmuschel kommen, sondern direkt aus dem Display.

Noch mehr Platz fürs Display

Der Vorteil einer solchen Technik wäre natürlich, dass Samsung die Hörmuschel auf der Front eines Smartphones weglassen könnte, um das Screen-to-Body-Verhältnis noch weiter zu verbessern. Neben Samsung wollen laut dem Bericht auch noch LG und ein paar chinesische Hersteller Geräte mit einer "Sound on Display"-Technik auf der CES 2019 vorstellen, die so ähnlich auch in Fernsehern eingesetzt werden kann. Die Messe startet am 8. Januar in Las Vegas.

Fürs Galaxy S10 vermutlich noch nicht geplant

Für das Galaxy S10 kommt dieses neue OLED-Feature aber vermutlich etwas zu spät. Wenn man den jüngsten Leaks Glauben schenken möchte, wird das Smartphone noch mit einer normaler Hörmuschel gefertigt.

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