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Samsungs Smart View App wird eingestellt

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Neuere Samsung-TVs lassen sich mit der SmartThings-App steuern.

Samsung stellt seine Smart View App ein. Die Anwendung für Android und iOS dient als Fernbedienung für ältere Smart-TVs von Samsung und zum Streaming von Inhalten vom Handy auf den Fernseher. Sie kann noch bis zum 5. Oktober genutzt werden.

Die Nutzer der App wurden mit einem Pop-up-Fenster über das Support-Ende informiert. Außerdem geht es aus der Beschreibung im Google Play Store hervor. Wer die App löscht, wird sie nicht wieder herunterladen können. Die Software kann jedoch weiterhin verwendet werden, bekommt aber ab dem 5. Oktober keine Updates mehr. Die Besitzer neuerer Samsung-TV-Modelle ab dem K5500 von 2016 und dem M5500 von 2017 sowie The Frame können stattdessen die SmartThings-App nutzen.

Ältere TVs nicht mehr mit dem Handy steuerbar

In den letzten Monaten erhielt die "Smart View"-App eine Reihe von 1-Sterne-Bewertungen im Play Store. Die Nutzer kritisieren unter anderem, dass sich die App unerwartet schließe, sich der TV nicht hinzufügen lasse und die Navigation defekt sei. Dass sie sich weiterhin nutzen lässt, bringt den Nutzern also offenbar nicht viel. Im Gegensatz zur App bleibt der "Smart View"-Service für die Spiegelung des Handy-Displays auf dem Fernseher aktiv. Die App erlaubte eine genauere Kontrolle über diese Funktion. Die wichtigste Änderung ist wohl, dass ältere TVs nicht mehr mit dem Handy als Fernbedienung gesteuert werden können.

SmartThings-App als Ersatz

Die Smart-View-App diente auch dazu, den Art Mode für die Darstellung von Kunstwerken auf den The Frame-Fernsehern zu steuern. Dafür und für die Kontrolle neuerer Smart-TVs von Samsung generell lässt sich nun die SmartThings-App einsetzen. Bis zum 5. Oktober sollten Betroffene möglichst auf die SmartThings-App umsteigen.

Das sagt Andreas:
Das "Smart" in aktuellen TVs hat auch Nachteile. So sind die Fernseher vom App-Support des Herstellers sowie verschiedener Inhalte-Anbieter wie Netflix abhängig. Die Nutzer können alternativ auch ein anderes Gerät mit Streaming-Services wie eine Konsole oder einen Blu-ray-Player an den TV anschließen. Diese brauchen allerdings ebenso Updates. Das "Einmal kaufen und gut ist"-Prinzip gehört im Smart-Zeitalter der Vergangenheit an – jedenfalls für die Nutzer der Online-Funktionen.
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