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Schwache iPhone-Verkäufe: Apple steht bei Samsung in der Kreide

Auch das iPhone XS hat ein Display von Samsung.
Auch das iPhone XS hat ein Display von Samsung.

Apple schuldet Samsung angeblich mehr als 170 Millionen US-Dollar. Der Grund: Der kalifornische Konzern hat wohl weniger iPhones als gedacht verkauft und daher auch weniger OLED-Displays bei Samsung geordert, als zuvor vertraglich festgelegt wurde.

Wie ETNews (via ZDNet) berichtet, geht die Vertragsstrafe angeblich auf den Umstand zurück, dass Apple auf eine iPhone-exklusive OLED-Fabrik bestand, die Samsung Display bauen sollte. Der iPhone-Konzern bestellte offenbar 100 Millionen Screens pro Jahr beim koreanischen Konkurrenten. Ein Einbruch der Verkaufszahlen bei den iPhones hatte dann allerdings logischerweise auch Auswirkungen auf Samsung Display, deren operative Gewinne sich innerhalb eines Jahrs halbierten.

Apple wird Samsung vermutlich kein Geld überweisen

Laut ETNews ist es allerdings unwahrscheinlich, dass Apple nun seine Schulden bar an Samsung überweist. Der iPhone-Hersteller wird Samsung Display wohl vielmehr Extra-Bestellungen zuweisen, bis die Summe der Vertragsstrafe erreicht ist.

Samsung Display könnte also weiterhin der exklusive Zulieferer von Screens für iPhone X und iPhone XS (Max) bleiben, obwohl Apple gemeinhin lieber auf eine Verteilung auf unterschiedliche Zulieferer setzt. Welche Displays in den iPhones 2019 verbaut sein werden, ist unterdessen noch unklar.

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