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Siri auf dem Apple HomePod wird schlauer

Siri hat innerhalb eines Jahres die Trefferquote richtiger Antworten deutlich steigern können.
Siri hat innerhalb eines Jahres die Trefferquote richtiger Antworten deutlich steigern können.

Ein neuer Test zeigt: Siri ist innerhalb eines Jahres deutlich schlauer geworden – und kann sogar Konkurrenten wie Amazon Alexa oder Microsoft Cortana mittlerweile hinter sich lassen. An den Branchenprimus Google Assistant reicht Siri aber noch nicht heran.

Das zumindest zeigt laut MacRumors eine neue Untersuchung von Apple-Analyst Gene Munster von Loup Ventures, der alle vier relevanten Sprachassistenten auf ihre Intelligenz hin untersucht hat. Dabei stellte er insgesamt 800 Fragen an Amazon Echo, Apple HomePod, Google Home Mini und Harmon Kardon Invoke. Nachdem Siri im Dezember 2017 bei einer vergleichbaren Erhebung 52,3 Prozent aller Fragen korrekt beantwortete, konnte dieser Wert jetzt signifikant gesteigert werden – und zwar auf 74,6 Prozent. An den Google Home reicht der HomePod in Sachen Trefferquote aber längst nicht heran. Der Google Assistant beantwortete 87,9 Prozent aller Fragen in korrekter Weise.

Apple und Google: Vorteile durch Apple und Google Maps

Alexa auf dem Amazon Echo konnte sich im Test mit 72,5 Prozent knapp hinter Siri platzieren, während Microsofts Cortana mit nur 63,4 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz landete. Der bekannte Apple-Analyst führt die bessere Genauigkeit von Siri auf zahlreiche Software-Updates zurück, die Apple in der Vergangenheit für den Smart Speaker veröffentlicht hat. So könne man mit dem HomePod mittlerweile Anrufe durchführen, Kalendereinträge vornehmen, verschiedene Timer setzen oder auch Songtexte durchsuchen. Munster stellte jedem smarten Lautsprecher exakt die gleichen 800 Fragen, eingeteilt in fünf Kategorien: Lokal, Shopping, Navigation, Information und Kommandos.

Sowohl der Apple HomePod als auch der Google Home Mini hätten vor allem in den Bereichen lokales und Navigation gepunktet, da sie auf Datensätze von Apple Karten beziehungsweise Google Maps zurückgreifen, die sich als korrekt erwiesen haben. Diese Daten, ist Munster überzeugt, stellten langfristig einen Wettbewerbsvorteil für Apple und Google im Kampf um die Vorherrschaft im Smart-Speaker-Segment dar.

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