Smart Speaker von Facebook: Release verzögert sich wegen Datenskandal

Könnte im Oktober Release feiern: Ein eigener Smart Speaker von Facebook.
Könnte im Oktober Release feiern: Ein eigener Smart Speaker von Facebook. (©Getty Images/ George Morgan / EyeEm 2018)
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

Der Smart Speaker von Facebook wird sich wohl etwas verzögern: Zwar soll die Massenproduktion wie geplant im Juni anlaufen, der Release soll nun jedoch erst für Oktober geplant sein. Schuld an der Verzögerung sei der aktuelle Datenskandal des sozialen Netzwerks.

Das berichtet das südkoreanische Branchenblatt Digitimes. Demnach werde Facebooks smarter Lautsprecher wohl im Juni in Produktion gehen, das Bestellvolumen sei aber um 20 Prozent gekürzt worden, während das Auftragsvolumen für 2019 unverändert bleiben soll. Aus Zuliefererkreisen heißt es weiter, der Release des Smart Speakers werde sich bis Oktober verzögern. Ursprünglich habe Facebook geplant, schon im Mai im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz F8 einen eigenen smarten Lautsprecher zu enthüllen – dann kam aber der Datenskandal des US-Unternehmens ans Licht.

Smart Speaker mit verstellbarem Display?

Die beiden Speaker sollen intern unter den Codenamen Fiona und Aloha firmieren und von Zulieferer Pegatron gefertigt werden. Beide Geräte sollen Bildschirme von LG Display besitzen. In puncto Bildschirmdiagonale kursieren derzeit noch unterschiedliche Angaben: Während Digitimes etwa schreibt, dass beide Modelle einen 15-Zoll-Bildschirm haben werden, heißt es auf PhoneArena etwa, Fiona bekomme ein 13-Zoll-Display. Aloha hingegen soll mit einem einstellbaren Bildschirm ausgestattet sein und deswegen auch teurer als Fiona werden. Zudem werde ein smarter Assistent auf Basis des Facebook-Chatbots auf den Smart Speakern zum Einsatz kommen.

Wann genau und in welchem Rahmen Facebook seinen eigenen Lautsprecher enthüllen wird, bleibt noch abzuwarten. Mit einer Ankündigung dürfte wohl erst zu rechnen sein, wenn sich der Ärger rund um missbräuchlich genutzte Userdaten etwas gelegt hat.

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