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Smartphone-Sucht? Das Substitute Phone könnte helfen

Das Substitute Phone "simuliert" Smartphone-Gesten.
Das Substitute Phone "simuliert" Smartphone-Gesten. (©Instagram/Klemens Schillinger/Leonhard Hilzensauer 2017)

Du schaust auch ständig und wie automatisch alle paar Minuten auf Dein Smartphone? Dann hat der österreichische Designer Klemens Schillinger womöglich das richtige Gadget für Dich entworfen.

Die sogenannten Substitute Phones von Schillinger sind natürlich keine Handys im eigentlichen Sinne – schließlich kann man mit den Geräten nicht telefonieren oder im Internet surfen. Sie besitzen tatsächlich nicht einmal ein Display. Anstelle des Screens hat der Österreicher laut Bericht von Dezeen auf der Front seines handyartigen Plastik-Objekts vielmehr eine Reihe von verschiedenen drehbaren Perlen angebracht.

Plastik-Block als therapeutische Maßnahme

Der Nutzer kann über diese Kugel wischen und somit Gesten wie auf dem Smartphone ausführen – also beispielsweise nach unten scrollen, entsperren oder das Heranzoomen mit zwei Fingern. Wer also unbedingt seiner Smartphone-Sucht nachgehen und diese bekannten Gesten ausführen möchte, gleichzeitig aber den Akku des echten Handys schonen will, sollte zum Substitute Phone als "therapeutische Maßnahme" greifen.

Die Idee zu dem ungewöhnlichen Gadget kam Schillinger durch eine Doku über den Schriftsteller Umberto Eco, der das Rauchen aufgeben wollte und sich statt einer Pfeife einen Holzstock in den Mund steckte. "Es war die gleiche Sache, nur ohne Nikotin und nur mit der physischen Stimulierung", so der Österreicher im Interview mit Dezeen. Der Designer will seine Substitute Phones in Zukunft tatsächlich verkaufen. Einen Preis oder ein Release-Datum für die "Ersatzdroge" nannte er allerdings noch nicht.

Schluss mit dem Smombie-Dasein!

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