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Smartwatch Olio Model One: Weniger Apps, mehr Design

Back to Basic: Die Model One von Olio sagt der Apple Watch den Kampf an.
Back to Basic: Die Model One von Olio sagt der Apple Watch den Kampf an. (©YouTube/Olio Devices 2015)

Für Smartwatch-Fans gibt es derzeit kein heißeres Thema als die Apple Watch, die den Wearables-Markt revolutionieren soll. Doch eine kleine Firma namens Olio geht jetzt zum Angriff auf Apple über: Mit einer schlauen Uhr, die so ziemlich alles anders macht als der große Konkurrent mit dem Apfel.

Es zeugt schon von gesundem Selbstbewusstsein, knapp einen Monat vor dem offiziellen Release der Apple Watch eine eigene Smartwatch anzukündigen. Steve Jacobs, Chef des recht unbekannten Herstellers Olio und ehemaliger Apple-Designer, hat den Kollegen von The Verge seine Alternative zur Apple Watch vorgestellt: Die Olio Model One soll noch in diesem Sommer auf den Markt kommen, zu einem Preis von 595 Dollar für ein silbernes Modell und 745 Dollar für ein schwarzes Modell. Model One geht ganz bewusst auf Konfrontationskurs mit Apple: Weniger überflüssiger Technik-Schnickschnack und mehr Uhr, lautet das Motto.

Model One: Kein Fitness-Tracker, weniger Apps

Die Olio Model One macht ihr ganz eigenes Ding. Sie basiert auf einem eigens entwickelten Betriebssystem, ist also unabhängig von Android und iOS. Anders als nahezu alle erhältlichen Smartwatches hat sie keinerlei Fitness-Tracker oder ähnliche Funktionen. "Letztlich landen solche Produkte in der Schublade", erklärt Jacobs den Verzicht auf solche Features. Außerdem soll die schlaue Uhr mit der Zeit das Nutzerverhalten lernen und nur solche Nachrichten anzeigen, die für den Träger tatsächlich wichtig sind. Das Ziel: Die Flut der App-Anwendungen und Benachrichtigungen stoppen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Nicht mal das Design des Zifferblattes wird man ändern können, zumindest ist das zum Marktstart noch nicht geplant. Keine Spielereien, kein Schnickschnack, sondern die Rückbesinnung aufs Wesentliche: Die Olio Model One steht somit ziemlich alleine da in einer Branche, in der jeder Anbieter sich gegenseitig mit Sonderfunktionen und Features übertreffen will. Ob Wearable-Fans anbeißen, werden wir aber erst zum Release im Sommer erfahren.

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