Snapchat-Chef verteidigt Update: Keine Rücknahme geplant

Das alte Snapchat-Design wird nicht zurückkehren.
Das alte Snapchat-Design wird nicht zurückkehren. (©TURN ON 2017)
Franziska Peix Kann die Frage "Welcher Fitness-Tracker ist der beste?" nicht mehr hören.

Die Snapchat-Nutzer protestieren, doch der Chef bleibt hart: Evan Spiegel verteidigt das große Redesign der App und sagt, das Update werde nicht mehr rückgängig gemacht. Wer Snapchat weiter nutzen will, muss sich wohl also damit arrangieren. 

Das große Redesign, das Snapchat im November angekündigt und mittlerweile weltweit ausgerollt hat, zählt zu den umstrittensten Updates in der App-Geschichte. Seit dem Wochenende laufen die Nutzer Sturm gegen das neue App-Design. Eine Online-Petition, die die Snapchat-Entwickler zur Rücknahme des Updates bewegen sollte, zählt – Stand: 16. Februar – bereits mehr als eine Million Unterstützer. Eine Rückkehr zum alten Design schloss Snap-Chef Evan Spiegel am Donnerstag jedoch aus.

Mit der Zeit würden sich Nutzer ans neue Snapchat-Design gewöhnen

Bei der Goldman Sachs Internet & Technology Conference verteidigte Spiegel das Update, berichtet TechCrunch. Selbst die Beschwerden der Nutzer würden ihn in seinem Vorhaben bestärken. Ziel des Redesigns war es, die Inhalte von Freunden stärker von den Inhalten von Stars und Medien abzugrenzen – sich daran zu gewöhnen, erfordere vor allem eines: Zeit.

"Technik ist das eine, aber ich denke, der schwierigere Part, um den man nicht herumkommt, ist die Zeit, die es braucht zu lernen", sagte der Firmenboss auf der Konferenz. "Es wird eine Zeit dauern, sich daran zu gewöhnen, aber ich fühle mich dem Service nach ein paar Monaten der Nutzung noch viel näher." Dementsprechend sieht es derzeit nicht danach aus, als würden die Beschwerden der Nutzer Gehör finden. Eine Rückkehr zum alten Snapchat-Design dürfte es also nicht geben.

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