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So funktioniert die Apple Watch unter Wasser

Die Apple Watch kann beim Schwimmen benutzt werden - funktioniert allerdings nicht besonders gut.
Die Apple Watch kann beim Schwimmen benutzt werden - funktioniert allerdings nicht besonders gut. (©Youtube/WatchSwimmer 2015)

Offiziell ist die Apple Watch nicht wasserdicht, Apple macht auch keine Werbung dafür. Viele Unfälle und auch Tests haben aber gezeigt, dass das smarte Gadget sehr wohl zumindest wasserfest ist und beim Schwimmen funktioniert.

Apple gibt in Sachen Wasserdichte nur grünes Licht, wenn man die Apple Watch im Regen tragen will oder beim Händewaschen. Aber eine Empfehlung, das Gerät komplett unterzutauchen, gibt’s von den Kaliforniern nicht, obwohl die Apple Watch eine Zertifizierung nach IPX7 wie etwa das Samsung Galaxy S6 Active hat.

Apple Watch übersteht Poolrunden unbeschädigt

Mittlerweile haben aber viele Apple Watch-Besitzer teils unfreiwillig die Gelegenheit gehabt, das gute Stück im nassen Element zu testen, schreibt MacRumors. Und da hat die Smartwatch nicht nur das Bad in einem Eimer, sondern auch ein paar Poolrunden ebenso unbeschädigt überstanden wie einen 10-Meter-Tauchgang. Deshalb wollte der iOS-Programmierer Craig Hockenberry es jetzt genau wissen und hat einen detaillierten Bericht über die Funktionen der Apple Watch im Wasser zusammengestellt.

Hockenberry schreibt auf seiner Webseite, dass er die schlaue Uhr sowohl im Pool wie auch beim Baden im salzigen Meerwasser getragen habe. Da es aber schon diverse Berichte darüber gibt, dass das Gerät im Wasser keinen Schaden nimmt, wollte der Programmierer wissen, wie gut die Apple Watch im Wasser genau funktioniert. Die schlechte Nachricht: Das kapazitive Display des Geräts lässt sich im Wasser nicht bedienen. Es kann sogar passieren, dass das Wasser eine Wischbewegung auslöst und man vom Timer bei der Kalorienanzeige landet. Und ein Training kann nur gestartet werden, bevor man ins Wasser springt, denn sonst kann man das Display ja nicht bedienen.

Hockenberry glaubt, dass Apple seinen Kunden wegen dieses fehlerhaften Verhaltens des Geräts davon abrät, es im Wasser zu verwenden. Darum, dass die Uhr nicht wasserdicht ist, geht es seiner Ansicht nach nicht so sehr. Es könnte sein, dass die Funktionalität im Wasser mit der Veröffentlichung von watchOS 2 besser wird, auch wenn extra Schwimm-Apps erlaubt werden. Das allerdings ist unsicher, weil Apple dann Funktionen unterstützen müsste, die eigentlich – noch – nicht vorgesehen sind.

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