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Geocaching mit dem Smartphone: Die 5 besten Apps dafür

Wer sucht, der findet: Geocaches verstecken sich überall.
Wer sucht, der findet: Geocaches verstecken sich überall. (©picture alliance / MAXPPP )

Schnitzeljagd per Smartphone-App: Geocaching wird vor allem bei urbanen Entdeckern immer beliebter. Ein teures GPS-Gerät brauchst Du dafür heutzutage nicht mehr. Wir zeigen Dir, wie Du mit Smartphone und App bewaffnet Schätze findest.

Wenn jemand mit seinem Smartphone im Park steht und nach Wegen sucht, muss es nicht unbedingt ein verirrter Tourist sein. Geocaching ist quasi eine moderne, digitale Schatzsuche. Statt alten Piratenkarten sind die Positionen der Schätze in Smartphone-Apps verzeichnet.

Wo gibt es was zu finden?

Beim Geocaching werden unterschiedlichste Behälter an vermeintlich öffentlichen Plätzen versteckt. Und zwar so, dass sie nicht zufällig mit bloßem Auge zu erkennen sind. Dabei können entweder ganze Schuhkartons im Boden vergraben oder Filmdosen im Busch versteckt sein. Übrigens: Geocaches gibt es nicht nur in der Stadt. Auch im Wald, in den Bergen oder gar auf einer Autobahnraststätte kannst Du fündig werden – perfekt also für eine unkonventionelle Wanderung. Vergiss allerdings nicht Dein Equipment, das heißt vor allem festes Schuhwerk und genügend Wasser. Außerdem gilt der Grundsatz, Cache-Verstecke geheim zu halten und möglichst unbeobachtet zu suchen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Cache von Unbeteiligten beschädigt wird oder verloren geht.

Was gibt es zu finden?

Manchmal befindet sich im Cache nur eine Nachricht, manchmal aber auch Tauschgegenstände, wie Spielzeug, Sammelkarten oder sogar USB-Sticks. Oft ist auch ein Logbuch enthalten, in dem Du Dich eintragen kannst. Hier schreibst Du nicht nur Deinen Namen hin, sondern auch, was Du herausgenommen hast. Bei Tauschcaches gilt: Wer etwas herausnimmt, muss auch etwas hineinlegen. Sobald Du mit dem Cache fertig bist, musst Du ihn zurück in sein Versteck legen. Manche Caches sind besonders tricky: Statt des Schatzes findest Du manchmal nur einen Hinweis oder ein Rätsel, das Dich zum tatsächlichen Standort führt.

1. Motion X GPS: Das Rundum-sorglos-Paket für iOS

Die Geocaching-App MotionX GPS gibt es bislang nur für iOS. Sie kostet im App Store 2,29 Euro und ist eine sehr beliebte Geocache-App für das iPhone. Mit MotionX GPS können Geocaches sowohl gefunden als auch platziert werden. Die App liefert Dir zudem einfache Wegweisungen, wenn Du zu unbekannten Geocache-Standorten unterwegs bist. Die Outdoor-Daten lassen sich sogar auf Twitter oder Facebook mit Freunden teilen. MotionX GPS eignet sich aber nicht nur für die Schnitzeljagd – auch die Routenplanung für Wanderungen oder Autofahrten ist möglich. Dafür greift die Anwendung nicht nur auf eigene Karten, sondern auch auf Google Maps zurück.

2. GeoCaching Buddy: Die App für ambitionierte Geocacher

Die App GeoCaching Buddy ist sowohl fürs iPhone als auch für Android erhältlich. Die Anwendung richtet sich eindeutig an ambitionierte Geocacher – daher ist sie auch nicht ganz billig. Für iOS-Geräte kostet die App 8,99 Euro, für Android immerhin noch 7,99 Euro. Dafür erhalten Fans von virtuellen Schnitzeljagden eine sehr ausgereifte Anwendung. Diese eignet sich vor allem für die Suche nach Multicaches – wenn zum Auffinden des Schatzes mehrere Stationen abgegrast werden müssen. GeoCaching Buddy merkt sich jeden gefundenen Hinweis und kalkuliert davon abgeleitete oder neue Wegpunkte. Diese ergeben nach und nach die Koordinaten zum nächsten Schatz.

3. Geocaching Intro: Die Einsteiger-Variante für iOS und Android

Wenn Du zunächst einmal testen willst, ob Geocaching überhaupt etwas für Dich ist, lohnt sich ein Blick auf die kostenlose App Geocaching Intro für iOS und Android. Die App sucht für Neulinge empfohlene Geocaches heraus, ein simulierter Kompasspfeil gibt die Richtung vor. Allerdings zeigt die kostenlose Einsteiger-Variante der App Geocaching nur Caches in der Nähe an. Um alle Funktionen der Anwendung nutzen zu können, sind aber In-App-Käufe erforderlich.

4. c:geo: Kostenloses Geocaching – aber nur für Android

Die Geocaching-App c:geo bietet fast alle Funktionen der kostenpflichtigen Konkurrenz – für lau. Die Open-Source-Anwendung bezieht ihre Daten vom Online-Portal Geocaching.com. Mit c:geo kannst Du die Suche nach verschiedenen Kriterien filtern, auf einer Karte speichern oder für die Offline-Nutzung auf dem Android-Gerät speichern. Als Kartenbasis dienen Google Maps und OpenStreetMap.

5. Geocache Placer: Selbst Schätze verstecken

Falls Du nicht nur Geocaches suchen, sondern auch Schätze verstecken willst, lohnt sich ein Blick auf die kostenlose Android-App Geocache Placer. Die Anwendung arbeitet mit Google Maps und OpenStreetMap und ermöglicht eine sehr genaue Platzierung von Caches. Die Koordinaten des Standorts können anschließend als GPX-Dateien geteilt werden. Geocache Placer unterstützt unterschiedliche Formate für die Koordinaten und Einheiten sowie vier verschiedene Sprachen.

Zusammenfassung:

  1. Geocaching ist eine digitale Schnitzeljagd
  2. Die Caches sind dabei unterschiedlich groß und können verschiedene Inhalte haben
  3. Sie sind beinahe überall zu finden, können aber ziemlich gut versteckt sein
  4. Wenn Du einen Tauschcache findest, kannst Du Dir etwas herausnehmen, musst aber auch etwas hineinlegen
  5. Vergiss nicht, Dich im Logbuch einzutragen und den Cache wieder zurück in sein Versteck zu legen
  6. Zum Geocachen genügt ein Smartphone und die passende App

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