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Dank "Fan-out packaging": So soll das iPhone 7 schrumpfen

Das iPhone 7 könnte noch dünner werden als gedacht.
Das iPhone 7 könnte noch dünner werden als gedacht. (©Ovalpicture/Yasser Farahi 2015)

Dünner und leichter soll es werden, das iPhone 7. Wie Apple das erreichen will? Nicht nur durch den Wegfall des 3,5-mm-Kopfhöreranschlusses, legt ein koreanischer Bericht jetzt nahe. "Fan-out packaging" lautet angeblich die Zauberformel, um wertvolle Bruchteile von Millimetern einzusparen.

Es klingt kompliziert, das Resultat dürfte aber für sich sprechen: Apple will das iPhone 7 noch dünner bauen als das iPhone 6s, das 7,1 Millimeter misst. Dass der kalifornische Konzern dafür auf den 3,5-mm-Standard-Audioport verzichten will, scheint nach diversen Berichten eine Art offenes Geheimnis zu sein. Nun sind aber weitere Details zu Apples Plänen bezüglich der iPhone 7-Fertigung aufgetaucht. Laut ET News will der Hersteller das kommende iOS-Smartphone durch sogenanntes "Fan-out packaging" einzelner Komponenten dünner gestalten. Erstmals darüber spekuliert wurde bereits im November 2015. Neben einer Platzersparnis soll diese Technologie aber noch weitere Vorteile bieten.

Fan-out packaging beim iPhone 7: Besseres Mobilfunksignal

Bei dieser Fan-out-Technologie werden die einzelnen Mikrochips nicht mehr komplett innerhalb eines Chips verpackt. Sie werden aus ihrem Wafer, der Grundplatte für elektronische Bauelemente herausgetrennt, und auf einer Art künstlichem Wafer auf der gleichen Ebene übereinandergestapelt. Dadurch lassen sich mehr I/O-Terminals (Input/Output) in einem Chip unterbringen, während dieser gleichzeitig kleiner gebaut werden kann. Apple hat dies laut ET News mit dem Antenna Switching Modul (ASM) sowie dem Radio Frequency Chip beim iPhone 7 vor.

Neben der bereits erwähnten Platzersparnis im Inneren durch kleinere Chips bringt die größere I/O-Terminal-Dichte weitere Vorteile: Wie MacRumors berichtet, dürfte Apple damit das Risiko von Signalverlusten beim iPhone 7 minimieren. Das für September 2016 erwartete iOS-Smartphone könnte also auf ein besseres Mobilfunksignal bauen als seine Vorgänger. Zudem dürfte die Kommunikation in Drahtlosnetzwerken weniger durch Interferenzen gestört werden. Wie sehr sich diese Vorteile im Alltag bemerkbar machen und wie viel dünner das iPhone 7 tatsächlich ausfallen wird, muss sich zeigen. Großes Potenzial bietet die Technologie aber in jedem Fall.

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