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So soll die Corona-Warn-App aussehen

Corona-Warn-App
So oder so ähnlich könnte die Corona-Warn-App zum Release aussehen. Bild: © Corona-Warn-App/Github 2020

Über die Einführung einer Corona-Tracing-App in Deutschland wird schon seit mehr als zwei Monaten debattiert. Nach diversen Verzögerungen, auch aufgrund von datenschutzrechtlichen Bedenken, soll es nun Mitte Juni endlich so weit sein. Erste Screenshots zeigen schon jetzt, wie die App aussehen soll.

Da die Warn-App ein Open-Source-Projekt ist, kann sich jeder interessierte Nutzer die Entwicklung anschauen. Wie Caschys Blog berichtet, wurden am Freitagabend bei der Versionsverwaltungsplattform GitHub aktuelle Screenshots der Anwendung veröffentlicht. Die Bildschirmfotos zeigen die Warn-App sowohl auf iOS als auch auf Android – bei beiden Betriebssystem wurden mittlerweile die Tracing-Schnittstellen von den Herstellern freigegeben.

Risikoermittlung auf Basis von Bluetooth-Tracking

Die Screenshots der Corona-Warn-App zeigen neben einer Einleitung auch Tipps zum richtigen Verhalten in der Öffentlichkeit. Zudem bewertet die App auf Basis des Kontakt-Tracings via Bluetooth Low Energy (LE), wie hoch das Risiko für den Nutzer bisher war, einer eventuellen Corona-Bedrohung ausgesetzt gewesen zu sein.

Entwickelt wurde die Corona-Warn-App von SAP und der Telekom-Tochter T-Systems. Sie wird nach anfänglichem Streit auf einem dezentralen Ansatz basieren, die Kontaktdaten werden also nur auf dem Handy des Nutzers gespeichert und nicht auf einem zentralen Server. Die Installation der App ist in Deutschland vollkommen freiwillig. Zudem steht es Nutzern frei, ob sie im Fall einer Infektion diese Information über die App weitergeben möchten. Telefonnummern und Namen von Nutzern erfasst und überträgt die Anwendung grundsätzlich nicht.

Weitere Infos zur Corona-Warn-App gibt es auf der offiziellen Homepage zur Anwendung.

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