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So viel US-Technik steckt wirklich im Huawei P30 Pro

Das Huawei P30 Pro erschien noch vor dem US-Bann.
Das Huawei P30 Pro erschien noch vor dem US-Bann.

Die US-Sanktionen gegen Huawei treffen die Smartphone-Produktion der Chinesen hart – immerhin stammen viele Bauteile wie Chips oder Modems aus den Vereinigten Staaten. Doch wie viel US-Technik steckt eigentlich wirklich in den Geräten von Huawei? Ein Teardown fördert hier Erstaunliches zutage.

Laut einer Auswertung von Nikkei steckt im Huawei P30 Pro weniger US-amerikanische Technik, als man vielleicht vermuten könnte. So würden von den insgesamt 1.631 Bauteilen im Smartphone gerade einmal 15 Stück aus den USA stammen. Umgerechnet sind das nur 0,9 Prozent aller Komponenten. Die Kosten der US-Bauteile betragen laut Nikkei 59,36 Dollar, was 16,3 Prozent der Gesamtkosten von 363,83 Dollar sind.

Viele Bauteile im P30 Pro stammen aus Japan

Wie der Teardown weiter ergab, stammt der größte Anteil der Bauteile im Huawei P30 Pro aus Japan (53,2 Prozent), während die ebenfalls recht wenigen Bauteile aus China den größten Anteil an den Gesamtkosten ausmachen (38,1 Prozent). Einige der wichtigen US-Bauteile im P30 Pro sind etwa der DRAM von Micron, Halbleiter von Skyworks und das Gorilla Glass von Corning.

Obwohl die Anzahl der US-Bauteile im Huawei P30 Pro also eher gering ist, sind die Komponenten recht hochpreisig. Falls der chinesische Hersteller also in Zukunft Alternativen einbauen muss, wird die Suche nach Ersatzproduzenten vermutlich recht kompliziert ausfallen.

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