So will Apple ab sofort iPhone-Displays schneller reparieren

iPhone-Displays mit 3D Touch sollen künftig ohne Maschine kalibriert werden.
iPhone-Displays mit 3D Touch sollen künftig ohne Maschine kalibriert werden. (©AppleInsider 2017)
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

Apple will iPhone-Displays schneller reparieren: So ist bei Reparaturen keine spezielle Hardware mehr für die Kalibrierung erforderlich, stattdessen erfolgt dieser Vorgang per Software – und soll deswegen fixer vonstattengehen.

Das berichtet MacRumors mit Verweis auf ein Apple-internes Dokument für Apple-Store-Mitarbeiter, das der Seite vorliegen soll. Darin heißt es, dass keine speziellen Maschinen mehr für das Kalibrieren von iPhone-Displays notwendig seien. Stattdessen können Apple-Smartphone ab dem iPhone 6s und neuer einfach an einen Mac mini oder an ein MacBook Air angeschlossen werden, um die Software für Diagnose und Kalibrierung zu starten. Der Einsatz einer speziellen 3D-Touch-Kalibirierungsmaschine entfällt damit.

iPhone-Display reparieren: Software soll Vorgang beschleunigen

Apple sieht durch die Änderung im Reparaturprozess drei entscheidende Vorteile: So profitieren die Apple Service Provider von einem geringeren Platzbedarf, da die wuchtigen Maschinen nicht mehr benötigt werden. Die Wartezeit für Kunden soll sinken, was vermuten lässt, dass die Kalibrierung per Software schneller funktioniert, als das bislang bei der Hardware-Variante der Fall war. Noch dazu werden, zu einem späteren Zeitpunkt, mehr Reparaturdienstleister in der Lage sein, iPhone-Displays reparieren zu können.

Autorisierte Apple Service Provider müssen die Kalibirierungsmaschine zu einem späteren Zeitpunkt an Apple zurückgeben. Ausgetauschte iPhone-Bildschirme müssen stets kalibriert werden, damit sie mit dem Logic Board einwandfrei auf Systemebene zusammenarbeiten können. Dieser Prozess war seit dem iPhone 5s und der Einführung von Touch ID obligatorisch. Ohne entsprechende Kalibrierung funktionierte der Fingerabdrucksensor nicht mehr. Nachdem sowohl Touch ID als auch Face ID schon seit einiger Zeit per Software kalibriert werden konnten, gilt dies nunmehr auch für 3D-Touch-Displays, die bislang noch den Einsatz einer Reparaturmaschine erforderten.

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