News

Solarin: Supersicheres Android-Smartphone für 13.000 Euro

Ultrasicher, aber extrem teuer: Das Solarin-Smartphone kostet satte 13.000 Euro.
Ultrasicher, aber extrem teuer: Das Solarin-Smartphone kostet satte 13.000 Euro. (©Sirin Labs 2016)

Laut Hersteller ist es das sicherste Smartphone, das man außerhalb von Geheimdienstkreisen besitzen kann: Solarin, entwickelt von den Sirin Labs, vorgestellt am Dienstag in London. Den größten Eindruck hinterließ dabei wohl der Preis. Mindestens 9500 Britische Pfund ruft der Hersteller für sein Android-Smartphone auf.

Mehr als 10.000 Euro sollte einem die Sicherheit des eigenen Smartphones schon wert sein. Das findet zumindest das israelische Start-up Sirin Labs, das am Dienstag das angeblich sicherste Smartphone außerhalb von Geheimdienst- und Militärkreisen präsentierte. Die Hardware spielt bei dem 5,5 Zoll großen Mobilgerät fast nur eine Nebenrolle. Womit sich das teure Android-Modell von der Masse abheben will, ist definitiv die fortschrittliche Sicherheitstechnik zum Schutz der Privatsphäre an Bord.

Wenn Geld keine Rolle spielt: Mehr Privatssphäre statt Bling-Bling

Während andere ultrateure Smartphones auf ein teures Design und viel Bling-Bling setzen, wie zum Beispiel dieses iPhone 6s Plus mit diamantenbesetztem Gehäuse, gehen die Sirin Labs einen anderen Weg. Für viel Geld gibt es bei ihnen viel Sicherheit. Das Solarin wird mit den neuesten Google Sicherheitspatches ausgeliefert – dies gibt es so ansonsten nur bei Nexus-Geräten und dem BlackBerry Priv. Per Taste auf der Rückseite lässt sich das Solarin zudem in einen "Super-Sicherheitsmodus" setzen. Dieser schränkt einige Hardware-Funktionen ein und übermittelt ausgehende Telefonate sowie sämtliche Nachrichten nur noch verschlüsselt, erklärt der Hersteller in einer Pressemitteilung.

Ist das Solarin sein Geld wert?

Außer mit seiner Sicherheitstechnik kann das Solarin aber eher wenig beeindrucken. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 5.1 Lollipop, also nicht der aktuellsten Version des Google-Betriebssystems. Im Inneren werkelt zudem ein Snapdragon 810, der immer wieder mit Hitzeproblemen für Schlagzeilen sorgte. Mit 250 Gramm ist das Solarin darüber hinaus kein Leichtgewicht. Immerhin findet aber ein großer 4000-mAh-Akku im Inneren Platz und das 5,5-Zoll-Display löst in 2K auf. Dem Prozessor stehen 4 GB RAM zur Seite, der interne Speicher fasst 128 GB und ist nicht erweiterbar. Auch gibt es nur einen SIM-Slot.

Die wenigen Menschen, die sich das 13.000-Euro-Smartphone leisten können, dürften sich also vor allem aufgrund der Sicherheitstechnik und nicht aufgrund der sonstigen Hardware für das Solarin entscheiden. Übrigens: Der Preis von 9500 Pfund beinhaltet noch keine Steuern.

Solarin 4 fullscreen
Solarin 5 fullscreen
Solarin 8 fullscreen
Solarin 6 fullscreen
Solarin 3 fullscreen
Solarin 2 fullscreen
Solarin 7 fullscreen
Solarin 9 fullscreen

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben