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Sonos: Dank 130-Millionen-Dollar-Investition bald Mainstream?

Die bereits totgeglaubte Musikindustrie befindet sich dank zahlreicher Streaming-Dienste wieder im Aufwind. Davon profitieren Unternehmen wie Sonos.
Sonos entwickelt Lautsprecherlösungen für die ganze Wohnung.
Sonos entwickelt Lautsprecherlösungen für die ganze Wohnung. (©YouTube/Sonos 2014)

Die bereits totgeglaubte Musikindustrie befindet sich dank zahlreicher Streaming-Dienste wieder im Aufwind. Davon profitieren auch Unternehmen wie Sonos. Die kalifornische Firma stellt kabellose Lautsprechersysteme her und konnte gerade eine neue 130-Millionen-Dollar-Investition verbuchen.

Gegründet wurde Sonos zwar bereits im Jahr 2002. Als smartes Home-Audio-System etablieren können sich die Produkte der Firma aber erst jetzt so langsam. Dazu tragen Streaming-Dienste und die zunehmende Nutzung von Smartphones als Musik-Player bei. Nun hat das Unternehmen aus Santa Barbara den nächsten Schritt in Richtung Mainstream gemacht: Laut einer Eintragung der amerikanischen SEC (Securities and Exchange Comission) konnte Sonos gerade eine Investition in Höhe von fast 130 Millionen US-Dollar einfahren. Das Unternehmen selbst äußerte sich laut TechCrunch noch nicht zur aktuellen Finanzierungsrunde.

Sonos zählt bereits zu den wertvollsten Start-ups

Mit der neuen Finanzspritze summieren sich die Investitionen, die Sonos seit seinem Start sammeln konnte, auf mittlerweile rund 455 Millionen Dollar. Damit ist das Start-up bereits so wertvoll, dass sich vermutlich nur noch Firmen wie Google oder Apple eine Übernahme leisten könnten, vermutet TechCrunch. Apple zeigte im letzten Jahr bereits Interesse an der Audio-Branche, in dem es den Kopfhörerhersteller Beats übernahm. Google hingegen baut sein Engagement im Bereich Smart Home aus. Dazu könnten auch smarte Audio-Systeme zählen.

Sonos selbst unternahm erst kürzlich die ersten Schritte in Richtung Mainstream. So schaltete der Lautsprecher-Hersteller teure Werbung in den Pausen von amerikanischen Primetime-Musiksendungen und brachte Plakate an städtischen Häuserwänden in Europa an. Mit dem neuen Geld könnten die Marketingaktivitäten weiter ausgebaut werden.

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