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Sonos verärgert Kunden mit Support-Ende für ältere Lautsprecher

Sonos hat viele Kunden verärgert und will nun an einer Lösung arbeiten.
Sonos hat viele Kunden verärgert und will nun an einer Lösung arbeiten. Bild: © TURN ON 2017

Sonos will seine Software-Updates für einige ältere Lautsprecher einstellen und schafft damit unerwartete Probleme für einige Kunden. Nun bemüht sich der Hersteller um eine Lösung.

Viele langjährige Sonos-Nutzer sind verärgert. Der Grund: Ab Mai 2020 wird der Hersteller den Software-Support für einige ältere Lautsprechermodelle einstellen. Dies hatte das Unternehmen am Dienstag in seinem hauseigenen Blog bekanntgegeben und gleichzeitig auf sein Trade-In-Programm verwiesen, mit dem Nutzer einen Rabatt auf neue Sonos-Speaker erhalten können, wenn sie dafür alte Modelle beim Hersteller unbrauchbar machen lassen.

Kein Multiroom-System ohne gemeinsame Software-Basis

Die Ankündigung hatte vor allem deshalb großen Ärger ausgelöst, weil nach wie vor alle Sonos-Lautsprecher in einem Multiroom-System mit der gleichen Software betrieben werden. Nutzer, die also einige sehr alte Sonos-Produkte mit neuen kombiniert haben, werden somit ab Mai für die gesamte Gruppe keine Updates mehr erhalten.

Die Empörung war dabei offenbar so groß, dass sich am Donnerstag sogar Sonos-CEO Patrick Spence zu einem Statement genötigt sah. Darin entschuldigt sich der Unternehmenschef für die unglückliche Kommunikation, hält jedoch an der grundlegenden Entscheidung fest. Gleichzeitig versichert Spence jedoch, dass ältere Sonos-Lautsprecher natürlich auch nach dem Mai 2020 noch funktionieren werden und das wichtige Sicherheitsupdates weiterhin ausgeliefert werden.

Zudem verriet Spence, dass man bei Sonos schon an einer Lösung arbeite, ältere und neuere Lautsprecher kombinierbar zu machen, auch wenn diese in Zukunft nicht mehr mit der gleichen Software-Version arbeiten. So hätten Kunden die Möglichkeit, ihre neueren Sonos-Speaker zu aktualisieren und sie trotzdem weiterhin in einem Multiroom-System mit älteren Modellen zu nutzen. Genaue Details dazu will das Unternehmen aber erst in den kommenden Wochen bekanntgeben.

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