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Sony präsentiert extrem kompakten Ultrakurzdistanz-Beamer

Der Ultrakurzdistanz-Beamer von Sony projiziert sogar auf eine Tischplatte.
Der Ultrakurzdistanz-Beamer von Sony projiziert sogar auf eine Tischplatte. (©YouTube/ Sony 2016)

Mit dem Portable Ultra Short Throw Projector präsentiert Sony Heimkino im Mini-Format. Der kompakte Beamer kann Bilder von bis zu 80 Zoll selbst aus kürzester Distanz auf alle möglichen Flächen projizieren. Damit eignet sich das Gerät auch für Räume und Situationen, in denen ein Beamer-Einsatz sonst kaum denkbar ist.

Wer gerne Filme im Heimkino genießt, weiß: Es geht fast nicht über einen eigenen Beamer. Leider eignet sich längst nicht jedes Wohnzimmer zum Aufhängen eines Projektors. Neben einer Leinwand braucht es schließlich auch eine ausreichende Projektionsdistanz. Beides möchte Sony jedoch mit seinem neuen Portable Ultra Short Throw Projector umgehen, der am Mittwoch vorgestellt wurde.

80-Zoll-Bild aus kurzer Distanz

Dieser Ultrakurzdistanz-Beamer stammt aus Sonys neuer Life Space UX-Produktreihe und soll die Regeln, die normalerweise für Beamer gelten, außer Kraft setzen. Das Gerät soll selbst aus kürzester Distanz und aus den unmöglichsten Winkeln ein Bild zwischen 22 und 80 Zoll an die Wand werfen. Dabei braucht der Beamer mit den kompakten Maßen von 81 x 131 x131 Millimetern auch noch weniger Platz als jeder Fernseher. Doch nicht nur an die Wand lassen sich mit dem Projektor Bilder werfen, sondern theoretisch auf jede andere Fläche. So ist es theoretisch sogar möglich, einen Film auf dem Parkettboden zu schauen.

Weit entfernt von 4K

Bei der Auflösung kann der Projektor allerdings nicht mit aktuellen Spitzenmodellen mithalten. 1366 x 768 Pixel liegen noch deutlich unter dem aktuellen Full HD-Standard, von 4K ganz zu schweigen. Auch die Lichtstärke fällt mit angegebenen 100 Lumen eher bescheiden aus. Angesichts der möglichen Einsatzzwecke in eher kleineren Räumen relativieren sich diese Nachteile allerdings zumindest zum Teil wieder. Eine 4K-Variante des Beamers gibt es allerdings seit einiger Zeit. Diese dürfte mit einem Preis von 50.000 US-Dollar allerdings nur wenige Kunden ansprechen.

Auch bei den Anschlüssen vielseitig verwendbar

Der Mini-Beamer lässt sich natürlich per HDMI-Port mit den Signalen von TV-Receiver, Blu-ray-Player oder Smart TV-Boxen versorgen. Alternativ kann dieser jedoch auch drahtlos mit dem Fernseher oder PC verknüpft werden, um die dortigen Inhalte zu teilen. Zudem ist via Bluetooth auch eine Verbindung mit dem Smartphone möglich. Unklar ist derzeit, ob und wann der Portable Ultra Short Throw Projector nach Deutschland kommt. In Japan soll kompakte Heimkino jedoch ab dem 13. Februar zum Preis von 93.000 Yen (umgerechnet rund 726 Euro) erhältlich sein.

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