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Sony Xperia M4 Aqua: Ab Werk nur 1,26 GB freier Speicher?

Ab Werk mit Software vollgestopft? Das Xperia M4 Aqua hat offenbar zu wenig freien Speicherplatz.
Ab Werk mit Software vollgestopft? Das Xperia M4 Aqua hat offenbar zu wenig freien Speicherplatz. (©Sony 2015)

Offiziell verkauft Sony sein Xperia M4 Aqua als 8-GB-Smartphone. In der Praxis scheinen Nutzer jedoch gerade einmal 1,26 GB für eigene Daten zur Verfügung zu stehen. Neben dem Betriebssystem soll dabei vor allem Bloatware einen Großteil des Speichers belegen.

Langjährige Smartphone-Nutzer wissen: Zwischen den vom Hersteller versprochenen Features und Leistungsdaten und der Realität klafft nicht selten eine ziemlich große Lücke. Besonders groß ist diese Lücke offenbar beim Sony Xperia M4 Aqua. Auf dem Papier macht das Gerät mit seinem 1,5-GHz-Octacore-Prozessor, dem Arbeitsspeicher von 2 GB RAM und der 13-Megapixel-Kamera eine ganz passable Figur. Doch vor allem der interne Speicher scheint laut XperiaBlog ein echtes Problem zu sein – es gibt bei der der 8 GB-Version des Smartphones zu wenig Kapazitäten.

Bloatware frisst den Speicher auf

Theoretisch stehen davon beim Xperia M4 Aqua 8 GB zur Verfügung – nicht besonders viel aber gerade im unteren und mittleren Preissegment auch nicht unüblich. Laut Sony selbst würden dabei 4 GB zur freien Verfügung für den User bereitstehen, da der Rest vom Betriebssystem in Anspruch genommen wird. Was der Hersteller jedoch offenbar nicht berücksichtigt, ist die Tatsache, dass ein Großteil des restlichen Speichers bereits durch Bloatware, also vorinstallierte Apps, aufgefressen wird. Dem Nutzer selbst sollen somit am Ende nur 1,26 GB an freiem Speicher für eigene Apps, Fotos, Videos, Dokumente und sonstige Daten zur Verfügung stehen.

16-GB-Variante angekündigt

Besonders ärgerlich ist dabei, dass sich der Großteil der vorinstallierten Apps – darunter Facebook, Google+ und Chrome – nicht deinstallieren lässt. Somit erhalten Kunden statt eines Smartphones mit 8 GB Speicher ein Gerät, welches in der Praxis gerade einmal ein Sechstel des versprochenen Volumens zur Nutzung bereitstellt. Nutzern, die sich für das Sony-Smartphone entscheiden, bleibt somit nicht viel mehr übrig, als sich zusätzlich für eine microSD-Karte zu entscheiden, die den begrenzten Speicher erweitert. Immerhin hat der Hersteller auch eine 16-GB-Variante des Xperia M4 Aqua angekündigt.

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