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SpaceX: Raumschiff "Starship" soll in sechs Monaten im Orbit sein

SpaceX Raumschiff Starship HItzeschild
Das Hitzeschild ist einer der Faktoren, die die Wiederverwendbarkeit der SpaceX-Raumschiffe gewährleisten sollen.

Sechs Monate bis zum ersten Testflug in der Erdumlaufbahn. Ein Jahr bis zum ersten Start mit Crew. Elon Musks Pläne für sein neues Raumschiff "Starship" sind ambitioniert. Während einer Präsentation gab der SpaceX-Chef Details über geplante Missionen und Technik der ersten Prototypen preis.

Das Event wurde live auf YouTube übertragen und fand direkt vor dem "Starship" genannten Raumschiff in Texas statt (via TechCrunch). Seit 2017 ist das Starship in der Entwicklung.

Ein Schwerpunkt in der Entwicklung der Prototypen ist die Wiederverwendbarkeit. Daher besitzen alle Raumschiffe einen speziellen Hitzeschild für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, der aus Stahl und Keramik-Kacheln an der Unterseite des Raumschiffs besteht. Im Idealfall sollen drei bis vier Ausflüge ins Weltall mit einem Modell möglich sein.

Starship soll bis zu 100 Menschen auf einmal transportieren

Es ist das erklärte Ziel von Musk, Menschen auf andere Planeten wie den Mars zu schicken. Daher soll das Starship bis zu 100 Tonnen an Last tragen können. Außerdem will Musk 100 Passagieren pro Flug Platz bieten. Möglich seien Reisen zu anderen Planeten jedoch nur, wenn die Raumschiffe nach dem Start von der Erde noch einmal mit Treibstoff versorgt werden können. Daher plant SpaceX Weltraum-Tankstellen im Orbit der Erde. Entsprechende Tests liegen jedoch noch in ferner Zukunft.

Kurzfristig geht es bei SpaceX erst einmal darum, die ersten Prototypen von Starship in die Umlaufbahn zu bekommen. MK1, das Raumschiff, vor dem Musk die Präsentation am Samstagabend hielt, soll bereits in ein bis zwei Monaten einen ersten Testflug in bis zu 21 Kilometer Höhe absolvieren. Danach wird MK2, der zweite Prototyp, der derzeit in Cape Canaveral gebaut wird, den gleichen Test absolvieren. Bereits von der nächsten Generation erwartet Musk jedoch, dass sie das Weltall erreichen, und zwar spätestens in einem halben Jahr. Bemannte Testflüge hält der Firmenboss in einem Jahr für realistisch.

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