Spectacles 3: So unfassbar teuer soll Snapchats neue Brille werden

Die Spectacles 3 kommen mit zwei Kameras und Aluminiumrahmen.
Die Spectacles 3 kommen mit zwei Kameras und Aluminiumrahmen. (©Snap Inc. 2018)
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Snap will mit den Spectacles 3 ein neues Modell seines Sonnenbrillen-Kamera-Hybriden herausbringen. Die Spectacles 3 sollen rund 350 Dollar kosten. Dafür sind auch zwei Kameras verbaut und der Rahmen der Brille ist aus Aluminium. Bei der produzierten Stückzahl hält sich Snap diesmal etwas zurück. Vorerst sollen nur 24.000 Exemplare hergestellt werden.

Die neuen Spectacles 3 von Snap, dem Unternehmen hinter der Snapchat-App, schlagen mit rund 350 Dollar – verglichen mit den Vorgängern – ganz schön zu Buche. 350 Dollar sind doppelt so viel wie der Preis der ersten Generation und rund 150 Dollar mehr als die Specatacles 2 kosteten. Das Unternehmen plant, nach der Fehlkalkulation beim ersten Modell, mit dem neuen Modell spätestens 2020 wieder schwarze Zahlen zu schreiben, wie Cheddar berichtet.

Zwei Kameras für AR und 3D-Fotoeffekte

Die Spectacles 3 tragen den Codenamen Newport und werden diesmal mit einem hochwertigen Aluminiumrahmen erscheinen. Auch im neuen Modell sind wieder zwei Kameras verbaut, mit denen es in der Snapchat-App möglich sein wird, AR-Linsen auf das aufgenommene Material anzuwenden und 3D-Fotoeffekte zu erstellen. Damit kommt der CEO von Snap, Evan Spiegel, seiner Vision von Brillen, die virtuelle Objekte nahtlos in die echte Welt einblenden, ein großes Stück näher.

Snapchat überschätzte beim ersten Spectacles-Modell die Nachfrage

Bei der ersten Generation der Sonnenbrille mit verbauter Kamera musste Snap große Verluste hinnehmen. Das Unternehmen schätzte 2016 die Nachfrage nach den Gadgets zu hoch ein und bestellte 800.000 Exemplare vom chinesischen Zulieferer. Letztendlich blieb Snap aber auf einem Großteil der Ware sitzen und konnte Brillen mit einem Gesamtwert von 40 Millionen Dollar nicht absetzen.

Bei der zweiten Generation war der Konzern schon deutlich vorsichtiger und bestellte zunächst 35.000 Exemplare und später zusätzlich 52.000 Einheiten leicht modifizierter Modelle, welche im September 2018 veröffentlicht wurden. Für das dritte, noch teurere Modell sind erstmal nur 24.000 Stück geplant.

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