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Spotify führt Abomodell für Podcasts ein

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Einige Spotify-Podcasts gibt es zukünftig gegen Bezahlung. Bild: © Adobe Stock/burdun 2021

Podcast-Anbieter können zukünftig bei Spotify für ihre Podcasts Geld verlangen. Es geht dabei um Bonusinhalte und werbefreie Podcasts für Abonnenten. Grundsätzlich dürften die meisten Podcasts weiterhin kostenfrei angeboten werden. Gegenüber Apple hat das Angebot einige Vorteile, aber auch Nachteile.

Für die Podcast-Anbieter hat Spotify günstige Bedingungen für das neue Abo-Modell zu bieten. Zumindest die ersten beiden Jahre möchte Spotify nichts von den Einnahmen behalten, danach nur fünf Prozent, wie Stuttgarter Nachrichten und The Verge mit Bezug auf Spotify schreiben. Apple hingegen behält beim neuen Abomodell für Podcasts zunächst 30 Prozent. Wenn das Abo länger als ein Jahr läuft, werden 15 Prozent der Einnahmen daraus.

Abos lassen sich nicht in der App abschließen

Das Spotify-Angebot hat aber auch Nachteile. So können Abos nicht direkt in der App abgeschlossen werden, sondern nur über eine Website. So erspart sich Spotify die Abgaben an die App-Store-Betreiber Google und Apple. Zudem müssen die Produzenten die Podcaster-Plattform Anchor von Spotify einsetzen, sonst können sie nicht am Abomodell teilnehmen. Das könnte einen Mehraufwand für die Macher bedeuten.

Zunächst keine Exklusivpodcasts für Abonnenten

Zunächst verschwinden keine Spotify-Podcasts hinter einer Bezahlschranke. Vielmehr möchten einige US-Podcasts wie "Tiny Leaps" und "Big Changes" zusätzliche Inhalte für die Abonnenten anbieten und andere setzen auf Werbeverzicht für zahlende Kunden. Während Apple im Mai in über 170 Ländern das eigene Angebot einführt, startet Spotify zunächst in den USA. Erst in den kommenden Monaten sind weitere Länder an der Reihe.

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