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Spotify verzeichnet mittlerweile mehr mobile als Desktop-User

Die Lieblingsmusik immer dabei: Spotify ist gerade bei Mobilnutzern beliebt.
Die Lieblingsmusik immer dabei: Spotify ist gerade bei Mobilnutzern beliebt. (©picture alliance / ANP 2015)

Eigentlich sollte es keine Überraschung sein, jetzt haben wir es aber schwarz auf weiß: Der Musik-Streamingdienst Spotify wird öfter auf mobilen Geräten als auf dem stationären Rechner benutzt. Sieht man sich die Zahlen allerdings genauer an, ist der Unterschied gar nicht so groß.

Im Rahmen der CES gab Spotify aktuelle Nutzerdaten bekannt, berichtet TechCrunch. Demnach würden 52 Prozent der Spotify-Kunden ihre Lieblingsmusik auf mobilen Geräten konsumieren. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 42 Prozent Smartphone-Nutzung und 10 Prozent Streaming auf einem Tablet.

Dagegen stehen 48 Prozent, die Spotify am stationären Rechner nutzen – aufgeschlüsselt auf 45 Prozent Desktop-User und 3 Prozent, die den Web-Player anschmeißen. Unterm Strich beträgt der Unterschied also nur vier Prozentpunkte. Sehr wahrscheinlich gehört das Einloggen bei Spotify für viele Menschen einfach dazu, die während ihrer täglichen Arbeit am Rechner Musik hören wollen.

Doppelnutzer streamen täglich zwei lange LPs

Die Statistik zeigt aber noch ein weiteres interessantes Detail: Nutzer, die Spotify sowohl unterwegs als auch stationär nutzen, würden demnach täglich rund 150 Minuten mit dem Musikhören verbringen. Das ist länger als die Spielzeit von zwei langen LPs. Und schließlich: 55 Prozent aller Musikfans, die ein Konto bei Spotify haben, verbinden dieses mit ihrem Facebook-Profil. Das ist für Spotify durchaus entscheidend, denn der Streaming-Dienst erstellt aus den meistgehörten Tracks der Freundesliste eine eigene Playlist.

Konkurrenz für Spotify steht schon in den Startlöchern

Spotify verzeichnet momentan 50 Millionen aktive Nutzer, von denen 12,5 Millionen pro Jahr 120 Dollar für ein Abo bezahlen. Spannend bleibt, ob diese Zahlen demnächst einbrechen werden – denn Videogigant YouTube plant allem Anschein nach, einen eigenen Musik-Dienst an den Start zu bringen.

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