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Sprachassistent Viv: Siri und Google Now, zieht euch warm an!

Siri wirkt gegenüber Viv geradezu altbacken.
Siri wirkt gegenüber Viv geradezu altbacken. (©CC: Flickr/Vincent Brown 2016)

Wenige Tage nach der ersten Meldung über den Siri-Konkurrenten Viv haben die Entwickler den neuen Sprachassistenten am Montag offiziell vorgestellt. Soviel vorab: Siri und Google Now können sich warm anziehen.

Die ursprünglichen Entwickler hinter Apples Sprachassistentin Siri haben am Montag auf der Start-up-Konferenz TechCrunch Disrupt NY ihre neue Künstliche Intelligenz Viv vorgestellt. Im Grundprinzip funktioniert Viv wie die aktuellen Sprachassistenten Siri, Google Now oder Cortana – nur deutlich ausgefeilter. So gibt es eine umfangreiche Integration von Drittanbieter-Apps und eine Entwicklerplattform, um weitere Dienste hinzuzufügen.

Viv: KI schreibt selbstständig Programme zur Beantwortung von Fragen

In einer ziemlich beeindruckenden Tech-Demo führte Viv-Chef Dag Kittlaus die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz vor. So konnte Viv ohne Probleme auch sehr komplexe Fragen wie "Wie war das Wetter in Seattle vor drei Donnerstagen" problemlos beantworten. Selbst auf Anfragen wie "Wird es übermorgen nach 17 Uhr wärmer als 21 Grad in der Nähe der Golden Gate Bridge" weiß Viv eine Antwort. Kittlaus führte in einem interessanten Exkurs zudem aus, wie die Künstliche Intelligenz Fragen verarbeitet und in ihre Bestandteile zerlegt. Das Grundprinzip von Viv ist so spannend wie revolutionär: Sobald die KI die Absicht des Nutzers verstanden hat, schreibt sie quasi selbstständig und in wenigen Millisekunden ein passendes dynamisches Programm zur Beantwortung der Frage.

Laut Kittlaus soll Viv ab Ende 2016 schrittweise als App und "in Zusammenarbeit mit Partnern" ausgerollt werden. Zuletzt gab es allerdings auch Gerüchte, dass Facebook und Google an einer Übernahme der Firma interessiert seien.

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