News

Stealth Bomber über Stadion: Fotograf gelingt das perfekte Foto

Während der Stealth Bomber ein Football-Stadion überfliegt, drückt Fotograf Holtzman genau im richtigen Moment den Auslöser.
Während der Stealth Bomber ein Football-Stadion überfliegt, drückt Fotograf Holtzman genau im richtigen Moment den Auslöser. (©Twitter/Mark Holtzman 2018)

Als ein Stealth Bomber ein Football-Stadion überfliegt, drückt ein Fotograf genau im richtigen Moment auf den Auslöser – und verewigt das Tarnkappenflugzeug aus einer besonderen Perspektive. Damit das gelang, war eine minutiöse Planung erforderlich.

Mit dieser Luftbildaufnahme ist Fotograf Mark Holtzman ein echtes Meisterwerk gelungen. Sie zeigt den Moment, als ein Stealth Bomber B2 der United States Air Force am 1. Januar 2018 das Rose Bowl Stadium im kalifornischen Pasadana überfliegt. Das Besondere daran ist die beeindruckende Perspektive. Denn: Holtzman nahm das Foto aus der Luft von seiner Cessna aus auf – und befand sich somit sogar noch über dem Militärflugzeug.

Ein Zufallsergebnis war das Meisterwerk jedoch nicht, wie der Fotograf gegenüber The Atlantic erklärte. In solchen Fällen gebe es zwar temporäre Flugeinschränkungen, doch habe er im Austausch sowohl mit der örtlichen Polizei als auch mit der Besatzung des Stealth Bombers gestanden.

Diese Einstellungen nutzte der Fotograf für sein Werk

Während das Militärflugzeug in rund 300 Meter Höhe unterwegs war, sei Holtzman mit seiner Cessna etwa 700 Meter hoch gewesen. Als bewegliches Stativ habe er seinen Flieger genutzt, als Kamera kam eine Canon EOS 5D Mark III mit einem 70-200mm-Objektiv zum Einsatz. Um aber tatsächlich das ganze Football-Stadion mit seiner Kamera einfangen zu können, verwendete er eine Brennweite von 70 Millimetern.

Das Ergebnis habe Holtzman nur wenig bearbeitet, das Foto wurde lediglich etwas beschnitten und gedreht. Für die Aufnahme nutzte er eine vergleichsweise kurze Verschlusszeit von 1/1000 Sekunden. Kurz vor dem entscheidenden Moment waren seine Cessna und er stets in Bewegung, mit seinem Kopf habe er die Lage vom Fenster aus beobachtet – und nicht wie in einem Zeppelin ruhend auf den perfekten Moment gewartet. Ein Aufwand, der sich für den Fotografen gelohnt haben dürfte.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben