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Studie: Deutsche halten ihre Passwörter für besonders sicher

Die Deutschen halten sich für Passwort-Profis. Aber stimmt das auch?
Die Deutschen halten sich für Passwort-Profis. Aber stimmt das auch?

Es ist das ewig gleiche Lied: IT-Experten betonen, wie wichtig gute Passwörter sind – und trotzdem ist "12345" jedes Jahr einer der beliebtesten PIN-Codes. Laut einer Umfrage halten die Deutschen ihre Passwörter sogar für besonders sicher.

In einer Studie von Google, für die in Frankreich, Deutschland, Spanien sowie Großbritannien insgesamt mehr als 4.000 Personen befragt wurden, sagten 88 Prozent der Deutschen, dass sie ihre Passwörter für sicher halten. Bei den Franzosen waren es hingegen nur 63 Prozent. 29 Prozent aller Befragten gaben weiterhin an, dass es frustrierend sei, wichtige Passwörter zu vergessen und wie lästig es ist, so viele Passwörter zu haben, über die man den Überblick behalten muss (32 Prozent).

70 Prozent verwenden immer das gleiche Passwort

Zwar sagten mehr als 50 Prozent, dass sie ein Tool wie etwa einen Passwortmanager nutzen würden. Trotzdem greifen viele Nutzer auch immer noch auf sehr unsichere Methoden zurück. So sagten mehr als 30 Prozent der befragten deutschen Nutzer, dass sie ihre Passwörter handschriftlich auf Zetteln notieren und 70 Prozent verwendet das gleiche Passwort für unterschiedliche Online-Accounts.

Mehr als ein Drittel ändert Passwort alles sechs Monate

Um dem vorzubeugen, geben 37 Prozent der deutschen Befragten an, ihr Passwort alle sechs Monate zu ändern – ein Wert, der deutlich über dem der anderen befragten Länder liegt. So ändert nur knapp jeder fünfte Befragte aus Großbritannien sein Passwort halbjährlich.

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