Surface Hub 2 und Co.: Die Top-News von Microsofts Ignite-Event

Der 50 Zoll große Surface Hub 2 ist für die Teamarbeit in Büros ausgelegt.
Der 50 Zoll große Surface Hub 2 ist für die Teamarbeit in Büros ausgelegt. (©Microsoft 2018)
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Microsofts Ignite-Event 2018 dreht sich um Zusammenarbeit, Datensicherheit, maschinelles Lernen und um den Riesen-Monitor Surface Hub 2. Das interaktive Whiteboard soll die Teamarbeit erleichtern und erkennt verschiedene Nutzer sofort durch ihren Fingerabdruck.

Auf dem Business-fokussierten Ignite-Event präsentierte Microsoft unter anderem das Surface Hub 2, schreibt The Verge. Dabei handelt es sich um einen 50 Zoll großen Monitor, der in Unternehmen als Smart-Whiteboard eingesetzt werden kann. Der Touch-Monitor lässt sich drehen, wobei sich die Windows-Benutzeroberfläche der Neigung anpasst, und er kann an der Wand befestigt oder wie eine Tafel auf einem Rollwagen in den nächsten Konferenzraum geschoben werden.

Der Surface Hub 2 erkennt die verschiedenen Team-Mitglieder mithilfe ihres Fingerabdrucks und ergänzt sie gleich als Windows-Benutzer. So können die Kollegen spontan ihre Daten austauschen. Das Surface Hub 2S mit 4K-Kameras und einem rahmenlosen Display soll im zweiten Quartal 2019 auf den Markt kommen, aber die Rotations-Features und die neue Software werden erst 2020 nachgereicht.

Automatische Protokolle für Microsoft Teams

Auf der Ignite-Website präsentiert Microsoft weitere Neuerungen für Business-Kunden. KI-Funktionen in Microsoft Teams können beispielsweise Besprechungen auf Wunsch aufzeichnen und automatisch transkribieren – so werden Protokolle überflüssig. Dank Gesichtserkennung lässt sich der Hintergrund bei Videokonferenzen verwischen, damit die Teilnehmer keine Ablenkungen im Hintergrund sehen. Auch sollen Ärzte und Pflegekräfte über speziell gesicherte Messaging- und Kommentar-Funktionen Patienteninformationen austauschen können.

Universelle Suche für Edge, Bing, Windows und Office

Mit Microsoft Search wird eine programmübergreifende Suchfunktion in Edge, Bing, Windows und Office eingeführt. Damit können Dateien und Informationen innerhalb und außerhalb von Microsoft 365 leichter aufgespürt werden. Außerdem macht bald ein KI-Assistent in Excel und PowerPoint Vorschläge für Diagramme, die mit Daten wie Aktienpreisen, Firmendaten und Bevölkerungsinformationen automatisch erstellt werden können.

OneDrive-Dateien On-Demand für den Mac

Office für den Mac wird durch OneDrive-Dateien On-Demand ergänzt. OneDrive zeigt damit zwar alle Dateien im Finder an, lädt sie aber nur bei Bedarf aus der Cloud herunter. Außerdem kann das LinkedIn-Profil mit Outlook und Office verknüpft werden, in Azure lässt sich ein virtueller Desktop einrichten und ITE-Umgebungen können im Admin-Center von Microsoft 365 leichter organisiert werden.

Leichtere Umsetzung der DSGVO

Schließlich möchte es Microsoft Unternehmen einfacher machen, sich an die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu halten. Das Unternehmen ergänzt außerdem die App Microsoft Authenticator um einen Login, für den kein Passwort benötigt wird. So soll das Sicherheitsrisiko durch geklaute Passwörter entfallen. Der Microsoft Security Score sowie das Angebot Microsoft Threat Protection dienen dazu, Schwachstellen in der IT zu erkennen und automatisch zu beheben.

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