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Synaptics: Kombi aus Fingerabdrucksensor & Gesichtserkennung

Gesichtserkennung mithilfe künstlicher Intelligenz: Selbst ein Blinzeln wird registriert.
Gesichtserkennung mithilfe künstlicher Intelligenz: Selbst ein Blinzeln wird registriert. (©Synaptics 2017)

Im Vorfeld der CES 2017 hat Synaptics eine Technik angekündigt, die gleichermaßen den Fingerabdruck und das Gesicht des Nutzers erkennt. Die biometrische Engine soll nicht nur in Smartphones integriert werden können, sondern auch in Tablets oder Laptops.

Kurz vor dem Start der CES 2017 hat Synaptics eine Kombination aus Fingerabdrucksensor und Gesichtserkennung vorgestellt, meldet MacRumors. Die biometrische Engine wurde zusammen mit dem auf Gesichtserkennung spezialisierten Unternehmen KeyLemon entwickelt. Dadurch soll der User wählen können, ob er sein Gerät klassisch per Fingerabdruck entsperrt oder lieber per Gesichtserkennung. Synaptics verspricht für seine Engine eine "fortschrittliche Sicherheit". Insbesondere für Finanztransaktionen oder andere sensible Apps sollen zusätzliche Schutzmaßnahmen eine sichere Nutzung gewährleisten.

Künstliche Intelligenz soll Täuschung der Identität verhindern

Das System soll dank künstlicher Intelligenz nicht nur zwischen echten Fingern und Fakes unterscheiden können. Auch die Gesichtserkennung soll etwa erkennen, ob sich der Kopf des Nutzers bewegt oder die Augen blinzeln. Das sogenannte Spoofing, die Täuschung der Identität, soll dadurch unterbunden werden. Wenngleich man sich derzeit auf die Erkennung des Gesichts und der Finger fokussiere, sollen künftig zusätzliche biometrische Sicherheitsfaktoren integriert werden, verspricht Synaptics-Manager Anthony Gioeli. Erst kürzlich stellte das Unternehmen einen optischen Fingerabdrucksensor vor, der direkt unterhalb des Smartphone-Displays verbaut werden kann.

Angeblich arbeitet Apple für sein iPhone 8 an einer ähnlichen Lösung. Wenngleich Synaptics ein Zulieferer der Kalifornier ist, könnte Apple eine proprietäre Lösung entwickeln. Wann erste Geräte mit der neuen biometrischen Entwicklung auf den Markt kommen werden, ist noch unklar.

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