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Tape sei Dank! So schützt sich Mark Zuckerberg vor Hackern

Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg (©Facebook/Mark Zuckerberg 2016)

Wie schützt sich einer der reichsten und einflussreichsten Menschen der Welt vor Angriffen aus dem Internet? Mark Zuckerberg lieferte darauf jetzt unfreiwillig eine überraschend simple Antwort: Tape! Der Facebook-Gründer klebt Kamera und Mikrofon seines MacBook Pros zum Schutz vor Hackern einfach ab.

Mark Zuckerberg schreibt das Thema Sicherheit persönlich ganz groß. Laut 9to5Mac gibt Facebook jährlich mehr als 16 Millionen Dollar aus, um Führungskräfte vor Bedrohungen jeglicher Art zu schützen. Privat beschäftigt der Unternehmensgründer sogar 16 Bodyguards. Und was macht der Geschäftsmann, um Hacker daran zu hindern, über sein MacBook Pro an geheime Informationen zu gelangen? Er klebt es einfach ab! Das verrät ein Foto von seinem Arbeitsplatz, das Mark Zuckerberg auf seiner Facebook-Profilseite veröffentlichte, um Instagram zu 500 Millionen aktiven Nutzern pro Monat zu gratulieren. Im Hintergrund zu erkennen: sein MacBook Pro mit abgeklebter Webcam und verdecktem Mikrofon.

Tape als Schutz vor Hackern ist weit verbreitete Praxis

Ein bisschen Ironie schwingt dabei natürlich mit, dass der Mann, der mit dem Sammeln von Nutzerdaten Geld verdient, so sehr um seine eigene Sicherheit und Privatsphäre besorgt ist. Dass er dafür zu einem so einfachen Mittel wie Klebeband greift, scheint zunächst ebenfalls abwegig, ist wohl aber gar nicht so ungewöhnlich. Wie The Next Web berichtet, nutzt selbst FBI Director James Comey diesen Trick. Die Vorteile von Tape liegen auf der Hand: Webcam und Mikro einfach abzukleben, ist nicht nur einfacher, sondern auch sehr viel kostengünstiger als eine Software-Lösung. Und mindestens genauso effektiv. Denn was nützt es Hackern, auf eine Webcam zuzugreifen, die kein Bild liefert?

Zwar kamen zunächst Zweifel auf, ob es sich auf dem Foto tatsächlich um den Arbeitsplatz des Facebook-Chefs handelt. Frühere Fotos sowie ein Facebook Live Video, in dem Mark Zuckerberg den Zuschauern seinen Arbeitsplatz zeigte, scheinen das jedoch zu belegen. Der Unternehmensgründer sollte nun allerdings hoffen, dass sich die Nutzer seines sozialen Netzwerks kein Beispiel daran nehmen. Sonst wird es nichts mit dem Ausbau des Live Video-Features.

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