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TCLs neuer TV-Chip passt Bild und Ton für jede Szene an

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Der neue TV-Bildprozessor von TCL setzt auf künstliche Intelligenz. Bild: © TCL 2020

Der TV-Hersteller TCL hat im Rahmen der IFA 2020 seinen neuen Bildprozessor für Fernseher präsentiert. Der Chip nutzt künstliche Intelligenz, um Bild und Ton dynamisch zu verbessern – und demonstriert so, wozu KI bei zukünftigen Fernsehern eingesetzt werden könnte.

TCL nennt den Prozessor AiPQ Engine Gen. 2. Der Chip soll mittels künstlicher Intelligenz Teile von Inhalten erkennen und optimieren. Er kann laut Hersteller beispielsweise grüne Landschaften, Nachtszenen und Bewegungsabläufe erkennen. Für Gesichter und den Hintergrund soll der Prozessor getrennte Bildeinstellungen vornehmen, vermutlich sind so besonders realistische Hauttöne möglich.

Der Chip skaliert jedes Bild gezielt hoch

Der neue Chip passt zudem die TV-Lautstärke automatisch an die Geräuschkulisse in der Umgebung des Fernsehers an. TCL betont auch die Hochskalierungsfunktion AI Super Resolution (AISR), die Bild für Bild Inhalte von einer niedrigeren Auflösung auf 4K hochrechnen kann. So dürften sich Artefakte besser vermeiden lassen.

Passend zu TCLs innovativen Mini-LED-Fernsehern

TCL ist Vorreiter bei Mini-LED-TVs, die eine Hintergrundbeleuchtung mit viel mehr Zonen ermöglicht als herkömmliche Fernseher mit Full Array Local Dimming. Das bedeutet eine präzisere Beleuchtung von Bildteilen, um sogenannte Halo-Effekte zu vermeiden. Der Effekt bedeutet, dass helle Objekte wie Sterne auf einem zu großen Bildausschnitt strahlen und eigentlich dunkle Bildteile wie den Nachthimmel künstlich aufhellen.

Mit dem neuen Bildprozessor könne TCL gegenüber der Konkurrenz aufholen, denn bei Bildverarbeitung und Software werden dem Hersteller bislang von Testern wie Vincent Teoh von HDTVTest noch einige Schwächen attestiert.

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