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Teardown: Das steckt im Akku-Case für das iPhone 6s

Das Smart Battery Case für das iPhone 6s wird auseinander genommen.
Das Smart Battery Case für das iPhone 6s wird auseinander genommen. (©iFixit 2015)

Nach der Vorstellung des offiziellen Akku-Case für das iPhone 6s vor einigen Tagen war der Spott über die "Buckel-Hülle" groß. Doch was steckt eigentlich wirklich in dem Elastomer-Gehäuse?

Nach der etwas überraschenden Enthüllung des offiziellen Akku-Case für das iPhone 6s und iPhone 6 Mitte der Woche konzentrierten sich die Kommentare vor allem auf das Design und Aussehen. Selbst Apple-Chef Tim Cook sah sich anschließend genötigt, den Look des Zubehörs zu verteidigen. Nun hat die Webseite iFixit untersucht, was wirklich unter der Elastomer-Haut des Smart Battery Case steckt. Für ihren Teardown mussten die Bastelexperten die iPhone-Hülle allerdings zerstören – ein erneutes Zusammenbauen oder gar Reparieren eines kaputten Smart Battery Case ist also nicht möglich.

Viele Überraschungen im Akku-Case versteckt

Ein erstes Fazit ist schon sehr früh im iFixit-Teardown möglich: In dem Akku-Case für das iPhone 6s, das Apple für 119 Euro verkauft, steckt tatsächlich viel mehr Technik, als das hässliche Äußere vermuten lässt. So wird der Akku im Smart Battery Case durch eine zusätzliche kleine Metallplatte geschützt, während im oberen Teil der Silikonhülle ein spezielles Gewebe eingearbeitet ist, das offenbar Ermüdungsschäden durch ständiges Verbiegen verhindern soll.

Im Inneren des Smart Battery Case kommt schließlich der sehr fest verbaute Akku zum Vorschein. Laut iFixit hat er eine Kapazität von 1877 mAh und damit sogar mehr als das iPhone 6s selber, das nur auf 1715 mAh kommt. Die Akkulaufzeit des iPhone 6s sollte sich durch das Akku-Case also mindestens verdoppeln – obwohl es natürlich zahlreiche Alternative zu kaufen gibt, die teilweise deutlich mehr Akku-Power liefern.

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