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Teardown: Google Nexus 5X ist recht einfach zu reparieren

Nexus5X_Teardown
Nexus5X_Teardown (©YouTube/ iFixit Video 2015)

Im Vergleich zu vielen anderen Smartphones ist das Google Nexus 5X offenbar recht leicht zu reparieren. In einem Teardown-Video haben die Experten von iFixit das Smartphone auseinandergenommen und den Aufbau der einzelnen Teile untersucht.

Mit dem Nexus 5X bringt Google den Nachfolger zu einem der beliebtesten Android-Smartphones überhaupt auf den Markt. In Deutschland wird das von LG gefertigte Gerät voraussichtlich im November zu kaufen sein. Wer mit einer Anschaffung liebäugelt, kann sich bei iFixit nun zumindest schon Mal den Teardown zum Nexus 5X anschauen, bei dem das Mobiltelefon Schritt für Schritt in seine Einzelteile zerlegt wird.

Modularere Aufbau sorgt für gute Reparaturmöglichkeiten

Wie bei solchen Videos üblich, bekommen die Zuschauer einen hervorragenden Eindruck von den Komponenten, die der Hersteller im Inneren des Gerätes verbaut hat. Was beim Nexus 5X besonders auffällt, ist der modulare Aufbau. Durch diesen lassen sich die einzelnen Komponenten des Smartphones beim Auseinandernehmen relativ leicht voneinander trennen. Das dürfte sich vor allem bei Reparaturen auszahlen. Auf diese Weise lassen sich nämlich einzelne defekte Komponenten auswechseln, ohne dass dafür auch benachbarte Teile des Nexus 5X mit getauscht werden müssen. Sogar der rückseitige Fingerabdrucksensor soll sich laut iFixit einzeln austauschen lassen.

Ein Ausblick auf Project Ara?

Unklar ist, ob das Nexus 5X mit seinem modularen Aufbau in gewisser Weise schon eine Vorstufe zum Project Ara darstellt. Im Rahmen dieses speziellen Programms möchte Google im kommenden Jahr ein Smartphone vorstellen, das vollständig aus einzelnen Modulen zusammengesetzt ist. Nutzer sollen dabei selbst die Möglichkeit erhalten, die Module einzeln auszutauschen. Ganz so leicht ist es beim Nexus 5X zwar nicht, aber immerhin dürfte das neue Google-Smartphone bei einem Defekt leichter zu reparieren sein als viele andere Modelle. Insgesamt erhielt das Smartphone sieben von zehn möglichen Punkten für die gebotenen Reparatur-Möglichkeiten.

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