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Tesla Semi: Elon Musks Truck hat einen "Mad Max"-Modus

Nein, so wird der Tesla Semi trotz allem nicht aussehen.
Nein, so wird der Tesla Semi trotz allem nicht aussehen. (©Youtube/Tom Ebbrell 2016)

Der vollelektrische Tesla-Semi-Truck wird wohl einen "Mad Max"-Modus bekommen. Dieser Fahrmodus ist anscheinend Teil der Autopilot-Software von Tesla und könnte für Fahrer gedacht sein, die gerne mal etwas riskanter zur Sache gehen. 

Dass Tesla an einem vollelektrischen Truck arbeitet, ist hinlänglich bekannt. Der Tesla Semi soll nach den Plänen des Herstellers ab Ende 2019 ausgeliefert werden und wird intern bereits munter getestet. Nun hat Tesla-Gründer Elon Musk bei Twitter selbst einen  Screenshot der Autopiloten-Software des Trucks geteilt, auf dem die verschiedenen Fahr-Modi des Semi zu sehen sind. Neben dem Standardmodus und einem aggressiven Modus findet sich darauf auch ein sogenannter "Mad Max"-Modus.

Was ist ein "Mad Max"-Modus?

Offensichtlich soll das Fahrzeug im "Mad Max"-Modus noch aggressiver reagieren, als ohnehin schon im aggressiven Modus. Was genau das heißt, ist bislang natürlich nicht bekannt. Schließlich dürfte der Truck in der Praxis eher selten im postapokalyptischen Ödland zum Einsatz kommen, das wir aus den "Mad Max"-Filmen kennen.

Musk selbst blieb in seinen Tweets ebenfalls wage und deutete nur an, dass manche Fahrer eben einen riskanteren Fahrstil pflegen würden als andere. Ob das dann in der Praxis bedeutet, dass ein Tesla Semi im "Mad Max"-Modus weniger Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält und bei kleinen Lücken auf der linken Spur schnell mal ausschert, lässt sich folglich nicht sagen. Für Autofahrer, die das LKW-Chaos auf deutschen Autobahnen kennen, wäre das wohl eher keine so lustige Vorstellung.

Eine echte oder nur ein Marketing-Stunt?

Ohnehin ist unklar, ob es sich beim "Mad Max"-Modus tatsächlich um eine richtige Fahr-Einstellung für den finalen Semi-Truck handelt, oder ob das Ganze wieder nur einer von Musks seltsamen Marketing-Stunts ist. Allein in den letzten Monaten hatte der Unternehmer einen Tesla-Roadster ins All geschossen und mit seiner Tunnelbaufirma Boring Company einen Flammenwerfer für Endverbraucher auf den Markt gebracht.

In der Praxis dürfte der "Mad Max"-Modus von Tesla deshalb wohl eher ein System sein, bei dem der Fahrer selbst trotz Fahrhilfen einen möglichst großen Spielraum für Fahrmanöver bekommt. Dieser wird durch moderne Fahrassistenzsysteme wie den Tesla-Autopiloten nämlich in der Regel stark eingeschränkt.

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