Kolumne

TURN ON Innovation: mim X – Erste Smartwatch mit unsichtbarem Display

Edle Optik, smarte Features, lange Akkulaufzeit: Die Smartwatch mim X wird derzeit auf Kickstarter finanziert.
Edle Optik, smarte Features, lange Akkulaufzeit: Die Smartwatch mim X wird derzeit auf Kickstarter finanziert. (©Kickstarter/Arvid Lindberg 2018)

Auf Kickstarter wird derzeit die erste Smartwatch mit unsichtbarem Display finanziert: Wer wert auf ein Gadget legt, das klassisches Uhrendesign und smarte Features kombiniert, sollte sich mim X einmal näher anschauen. TURN ON Innovation erläutert, was das Wearable so besonders macht.

Wer einen ersten Blick auf die mim X wirft, dürfte dahinter kaum eine waschechte Smartwatch vermuten. Doch genau das ist das Projekt von Arvid Lindberg, das derzeit auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um die Gunst finanzieller Unterstützer buhlt. Dabei preisen die Macher das Gadget als "erste Smartwatch mit unsichtbarem Display" an.

"Transparent Levitation Display" für lange Akkulaufzeit

Zum Einsatz kommt dabei die zum Patent eingereichte "Transparent Levitation Display"-Technologie (TLD), die in Eigenregie entwickelt wurde. Ist das Display eingeschaltet, werden Informationen direkt auf dem Glas angezeigt, ohne dass diese von den Ziffernblättern verdeckt werden. Ist die Smartwatch nicht in Benutzung, wird der Bildschirm hingegen transparent. Dadurch kannst Du mim X auch im Freien sehr gut ablesen, zudem soll TLD besonders energieeffizient arbeiten. Die Zeit auf der Uhr wird sowohl klassisch per Ziffernblatt dargestellt, als auch auf Wunsch digital. Auch verschiedene Zeitzonen werden unterstützt. Die runde Smartwatch ist ausgestattet mit Bluetooth 4.0, einem Beschleunigungssensor und einem 2-in-1-Herzfrequenzsensor.

IP68-Schutz gegen Staub und Wasser

Der 55 mAh starke Akku soll zehn Tage Laufzeit bei Nutzung der Smart Features bieten und 40 Tage Laufzeit bei reiner Nutzung als Uhr. Dabei kann die Smartwatch innerhalb von 40 Minuten vollständig wieder mit Strom versorgt werden. Sie ist zudem dank IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt. Kompatibel ist das Gadget mit Android 5 und neuer sowie iOS 8 und neuer. In puncto Verarbeitung kommt die schicke Smartwatch mit 316L-Edelstahllegierung bei Abmessungen von 42 x 12,6 Millimeter bei einem Gewicht zwischen 72 und 112 Gramm daher. Das Armband selbst hat eine Breite von 20 Millimeter.

Individuelle Benachrichtigungen und Anzeige von zwei Zeitzonen

 Benachrichtigungen zeigt das Display der Smartwatch energieeffizient an. fullscreen
Benachrichtigungen zeigt das Display der Smartwatch energieeffizient an. (©Kickstarter/Arvid Lindberg 2018)

Ist das iPhone oder Android-Smartphone erst einmal mit der Uhr verbunden, erhältst Du wichtige Benachrichtigungen direkt auf der Smartwatch – etwa Mails, Textnachrichten oder auch Facebook-Benachrichtigungen. Dabei kannst Du selbst einstellen, welche Benachrichtigungen auf der Uhr erscheinen sollen und welche nicht. Zudem kann mim X zwei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen, einmal direkt auf dem Display und einmal per Ziffernblatt. Die derzeit aktuelle Zeitzone erkennt das Gadget automatisch.

Schrittzähler und Herzfrequenzsensor integriert

In Sachen Gesundheit und Fitness wartet das Gerät mit einem integrierten Herzfrequenzmesser auf, der auf Wunsch Deinen Herzschlag den ganzen Tag über überwacht – ganz gleich, ob beim Joggen oder Arbeiten. Ein integrierter Schrittzähler und andere Sensoren sammeln stets wichtige Informationen über Deine Verfassung, deren Daten etwa mit Apple Health synchronisiert werden können.

Auslieferung für September 2018 geplant

Die Uhr selbst wird in drei unterschiedlichen Varianten angeboten: Active (72 Gramm), Classic (66 Gramm) und Modern (117 Gramm). Ursprünglich wollten die Macher mindestens um die 13.000 Euro einsammeln, mittlerweile flossen jedoch mehr als 60.000 Euro an Unterstützungsgeldern. Wenn Du Dich finanziell an diesem Projekt beteiligen möchtest, kannst Du das derzeit für einen Betrag um die 93 Euro tun. Das soll einer 50-prozentigen Ersparnis gegenüber dem geplanten Verkaufspreis entsprechen. Die Auslieferung soll dann schließlich im September 2018 starten. Da die Patenterteilung aber nach wie vor aussteht, kann sich die Veröffentlichung durchaus noch etwas verzögern.

Innovation
Jede Woche Donnerstag nehmen wir ein neues spannendes Crowdfunding-Projekt genauer unter die Lupe und berichten darüber ausführlich in TURN ON Innovation. Vergangene Themen unserer Innovations-Kolumne findest Du in dieser Übersicht.

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